Freitag, 1. Januar 2016

Neujahr



Lange war Pause in diesem Blog. Ich hatte einfach zu Vieles zu tun und es hat auch an der Motivation gefehlt. Aber mit dem neuen Jahr kommen bekanntlich auch die guten Vorsätze, und regelmäßiges Bloggen ist einer davon.

Das vergangene Jahr war ein recht Gutes, ich konnte endlich ein eigenes Atelier beziehen und meinen Papierkram auslagern. Bei dem Atelier handelt es sich um ein großes Bürogebäude aus DDR-Zeiten, in dem das Rechenzentrum untergebracht ist. Das wird ausziehen (hätte es bereits sollen, aber der Neubau ist nicht rechtzeitig fertig geworden) aber der halbe Dritte und der ganze Vierte Stock sind bereits leer und Künstler aller Arten und Sparten sind eingezogen. Wer mal schauen möchte:
 https://kulturlobby.de/

Bisher war ich nocht ganz so konsequent, was das regelmäßige Arbeiten betrifft, aber das wird sich einspielen. Allerdings war ich beruflich recht eingespannt und das blieb wenig Zeit. Man sollte nicht glauben, wie sich eine Aushilfstätigkeit auswachsen kann. Sie macht aber Spass und verdient auch die Miete des Ateliers.

Aber über all das wird im Lauf des Jahrs noch zu berichten sein.

Im Sommer habe ich mit der Tochter Urlaub gemacht (hatten wir lange nicht mehr) und mir damit auch einen Traum erfüllt: Eine Radreise. Wir sind in Schweden geradelt und zwar von Trelleborg nach Göteborg. Mit Zelt und Isomatte. Es war wunderbar. Sogar so wunderbar, das ich das Ganze dieses Jahr wiederholen werde, und zwar mit dem Ehemann zusammen. Der guckte erstmal etwas sparsam, hat sich aber inzwischen mit dem Plan angefreundet und die Route steht auch fest.


1.1.2016





Winter im Garten.


Dienstag, 23. Juni 2015

Rosenmonat Juni

Der Juni ist zwar schon beinahe vorbei, aber heute ist ein derartig trostloses Regenwetter, da braucht es etwas Schönes. Rosen. Da wir in einem Gebiet mit dichtem Baumbestand wohnen, sind die meisten Gärten nicht so sonnenverwöhnt. Aber die Holzterrasse hinten im Garten bekommt fast den ganzen Tag Sonne, da mußte ich eine Rose pflanzen. Und zwar Eine, die ich in unserem letzten Garten auch schon hatte: eine Louise Odier. Eine wunderschöne rosa Rosa, mit langer Blütezeit, sie ist remontierend und ... umwerfendem Duft. Richtiger Rosenduft.
Letztes Jahr gepflanzt blüht sie dieses Jahr bereits wunderschön:
Noch wächst sie an einem improvisierten Bambusgestell, aber der beste Mann ist bereits dabei, einen Obelisken aus Alu-Profilen aus den Hinterlassenschaften des vorigen Hausbesitzers zu fertigen.
Werde ich dann auch zeigen.

Taschen


Einer meiner liebsten Blogs die Purl Bee veröffentlichte vor einiger Zeit eine  Anleitung für schöne schlichte Shopper. Und beim Kartons-auf-dem-Dachboden-durchstöbern  fand ich tatsächliche einige Meter eines kräftigen  Nesselstoffes (wofür der wohl mal sein sollte? Vorhänge?) und auch noch einen Rest schwarz-weißen Makisenstoff. Aus dem Nessel habe ich erst einmal einen Shopper genau nach Anleitung genäht, hier bitte:


Und aus dem Markisenstoff eine etwas modifizierte Version:
 
 Ich habe die Henkel gekürzt, die große Aussentasche (es gibt noch zwei schmale) mit einem Klettverschluss versehen und einen Reissverschluß eingenäht, da ich nicht so gerne mit ganz offenen Taschen durch die Gegend gehe. Innen gibt es noch eine kleine Eingrifftasche.
Das Futter ist ein älterer gepunkteter Ikeastoff, von dem auch noch jede Menge Meter existieren und dessen Qualität sich ganz prima als Futter eignet.


Da mir das Ergebnis gut gefällt, werde ich es jetzt mal beim Crea-Dienstag einstellen.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Ein Rock, ein neuer Rock!



Endlich hat es mal geklappt. Ich wollte so gerne einen leichten Sommerrock. Gut für Hundegänge, für "Ich steig da mal eben rein und radel zum Bäcker", für einfach so und bitte ein Schnitt, der auch in Größe 42 gut aussieht.
Der erste Versuch war ein Rockschnitt aus einem Buch für japanisches Nähen und ging voll in die Hose bzw. den Rock. Der zweite Versuch war ein Butterick-Schnitt der hätte klappen können, leider war am Schluss zuviel von mir da und zu wenig Stoff. Wäre es ein Jeansstoff gewesen, hätte ich ja quetschen und Luftanhalten können, aber bei dem leichtenSommerstöffchen geht das nicht.
Aber neulich auf dem Blog von rosa p. bin ich fündig geworden. Ein Bild von ihr im Valeska-Rock von farbenmix hat der Rock  gut gefallen, ich habe den Schnitt bestellt und - Hurra! - heute ist der Proberock fertig geworden. Da ich aus Schaden klug geworden bin, habe ich diesmal nämlich erstmal einen alten Bettbezug zerschnitten (hätte ich gleich machen sollen). Das Ergebnis finde ich so gelungen, ich überlege, ihn eventuell als Gartenrock..?Auf jeden werden jetzt weitere Röcke folgen.
Und hier ist das gute Stück:

Und dann gehe ich auch mal zum"me-made-Mittwoch". Ähh nein, heute ist ja Donnerstag. Dann nächste Woche. Aber zu RUMS kann ich damit.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Sperrmüll Vorher - Nachher

Heute habe ich geräumt und verstaut, schließlich wollte ich meinen Terrassenstisch auch wieder benutzen können und ihn nicht nur als Spermüll-Lagerstätte verwenden.
Und das erste Schränkchen ist gesäubert und ins Haus eingezogen.
 Vorher


 Nachher


Ich finde, es macht sich großartig unter der Landkarte.

Die Oberfläche hat zwar deutliche Gebrauchsspuren, aber das darf sie. Und die obere Schublade hat auch eine "Macke". Darf sie aber auch.

Dem zweiten Schränkchen fehlt  leider die Deckplatte, da muß ich mir noch etwas überlegen.

Zweitverwertung

Der Mann war auf (Geschäfts)reise und hat Gewürze vom Carrefour in Quatar mitgebracht. Die Tochter kocht gerne und die WG freut sich. Aber Gewürze werden dort lose, sprich in Tüten verkauft, und das ist natürlich keine optimale Aufbewahrung.
Die hübschen Gläser vom Zwergenwiese-Aufstrich sind auch für diesen Zweck prima geeignet.
Um sie etwas lichtdichter zu machen, habe ich extrabreites Washi-Tape drumherum geklebt. Den Rand der Deckel ziert ganz schmales Washi-Tape, die Deckel-Oberseite mit der lustigen Zwergenmütze darf bleiben wie sie ist. Schließlich kann man ja auch ruhig sehen, dass es sich um eine Upcycling-Idee handelt. Am Computer noch Klebeetiketten ausgedruckt und zurechtgeschnitten und voilá:

Und jetzt ab damit zum Werkeltagebuch von Nina.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Sperrmüll-Glück

In letzter Zeit war mir das Sperrmüll-Glück mehr als hold. Das wird also ein längerer Post, denn ich habe einiges aufzuarbeiten und bin ja eine sehr unregelmäßige Schreiberin.

Sperrmüll 1: auf der Hunderunde.
Ein Haus wird teilentrümpelt um renoviert zu werden. Dabei konnte ich diese 7 (!) wunderbaren großen Apothekergläser vor dem Container bewahren. Der Entrümpelhelfer kam nämlich bereits mit der Axt um die Gläser zu zerschlagen. Kurz "Halt" geschrieen und "Kann ich die Bitte haben, ich komme auch gleich mit dme Auto vorbei" gefragt und noch eine kleine Lampenschale gerettet. Der Hund hatte dann einen etwas kurzen Spaziergang (es gab aber dann noch einen längeren), aber es hat sich gelohnt. Finde ich.




Jetzt zieren vier davon eine meiner Fensterbänke.












Sperrmüll 2: Dorf-Einkaufsrunde (auch mit Hund)
 Ein freundlicher Hundebesitzer (unsere Hunde kennen sich und mögen sich) werkelte im Garten, am Tor ein großer Gerümpelhaufen. Ich machte große Augen und wurde prompt eingeladen, mal zu gucken.

Das Ergebnis:
Ein grünes Kistchen (meine Farbe) mit Kleinkrusch, mal sehen, was daraus noch wird.










Sperrmüll 3: Heute, im Nachbardorf auf dem Weg zum Spanischkurs. Mit dem Rad (und ohne Hund)

Ein Riesensupermonsterhaufen und ein großer Container. Da konnte ich nicht anders, ich mußte halten. Zum Glück fahre ich immer überpünktlich los, hatte also noch Zeit. Leider waren die Möbel alle bereits zerkloppt (u.a. sehr schöne Gründerzeit-Esszimmer-Stühle, Schränke und Schränkchen) und der Container auch schon fast voll, aber einiges gab es doch noch. Ich habe mich nur gefragt, warum die Leute die Sachen nicht einfach an den Straßenrand stellen (es gab sogar extra eine Abperrung, ein komplettes Haus wurde leergeräumt), anstatt sie völlig zu zerstören. Da hätten sich einige gefreut. Aber nun ja, so ist es halt. Und hier tadaaa, meine Ausbeute:
Plus noch zwei Schränkchen, Bilder folgen noch.
Aber es war echt anstrengend. In den Container klettern, Sachen raussuchen, beiseite stellen, hoffen, dass kein anderer sie wegnimmt, Spanischstunde absolvieren, wieder zum Haufen, mehr aus dem Container fischen, Schränkchen retten, nach Hause radeln, Auto holen, Auto einladen und uff...
Die Entrümpelhelfer haben mich, glaube ich, für ziemlich durchgeknallt gehalten. Und die beiden Mitstreiterinnen, die auch noch nach "Schätzen" suchten, ebenfalls. 
Und das Glas Wein habe ich mir heute abend verdient.