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Dienstag, 23. Juni 2015

Rosenmonat Juni

Der Juni ist zwar schon beinahe vorbei, aber heute ist ein derartig trostloses Regenwetter, da braucht es etwas Schönes. Rosen. Da wir in einem Gebiet mit dichtem Baumbestand wohnen, sind die meisten Gärten nicht so sonnenverwöhnt. Aber die Holzterrasse hinten im Garten bekommt fast den ganzen Tag Sonne, da mußte ich eine Rose pflanzen. Und zwar Eine, die ich in unserem letzten Garten auch schon hatte: eine Louise Odier. Eine wunderschöne rosa Rosa, mit langer Blütezeit, sie ist remontierend und ... umwerfendem Duft. Richtiger Rosenduft.
Letztes Jahr gepflanzt blüht sie dieses Jahr bereits wunderschön:
Noch wächst sie an einem improvisierten Bambusgestell, aber der beste Mann ist bereits dabei, einen Obelisken aus Alu-Profilen aus den Hinterlassenschaften des vorigen Hausbesitzers zu fertigen.
Werde ich dann auch zeigen.

Sonntag, 3. Mai 2015

Montag, 13. April 2015

Botanischer Irrtum

Freitag ist mein Lebensmitteleinkaufstag. Und was sehe ich im Bio-Markt: Jungpflanzen. Blattpetersilie. Sechs Stück. Entdeckt, gefreut, gekauft. Zu Hause ausgepackt, vorübergehend zum Wässern auf einen Untersetzer platziert (das zukünftige Beet muß auch erst mal bereitet werden) und was sehe ich: einen Aufkleber "Knollensellerie"!!
Und zu den Gemüsen, die ich ganz und gar nicht mag, gehört: Knollensellerie.
Zum Glück habe ich vorhin eine Nachbarin getroffen, die gerade ihre Gemüsebeete neu bepflanzt und Knollensellerie liebt.
Ich finde aber wirklich, die Pflänzchen sehen aus wie Blattpetersilie!

Dienstag, 7. April 2015

Es wird Frühling!

Heute war es ein so schöner sonniger Tag, ich habe frei und der Garten lockte. Also gab es nur eine kurze Hunderunde und dann ab in den Garten. Am vorderen Beet zum linken Nachbarn alles Trockene zusammengerecht, desgleichen im Staudenbeet. Alles in den Feuerkorb getragen und gleich verbrannt. Und da man ja ein Feuer nicht unbeaufsichtigt lassen soll, habe ich es mir auf Stuhl und Sessel an der Hüttenwand bequem gemacht (Sessel für die Füße) und das erste Nickerchen in der Sonne gehalten.
Anschließend noch ein bisschen gejätet, jetzt ist das halbe Staudenbeet fertig. Und wie immer taten sich Lücken auf, ein Ausflug ins Gartencenter ist unabdingbar. Aber ich werde, auch wenn es schwer fällt, noch etwas abwarten, noch sind nicht alle Stauden draußen und es ist mir schon mehr als einmal passiert, dass ich beim Ausheben des Pflanzloches feststellen mußte: da wohnt schon wer!
Seit letztem Herbst haben wir einen Maulwurf, der unseren vermoosten Rasen mit sehr vielen Hügeln "verziert" und leider auch die Beete. Zwei Hügel im Beet habe ich eingeebnet, mal sehen, vielleicht ist er ja schon weiter gewandert, unser Sandboden ist ja auch eigentlich nicht so attraktiv. Und, Hurra, einer vergessenes Osternest habe ich auch gefunden, ich wußte doch, da war noch Eines (ein vermisstes fanden wir ja bereits am Sonntag).
Das kleine Kräuterbeet vor dem Schuppen ist jetzt auch von Laub und abgestorbenen Zweigen befreit und siehe da, die Rauke spriesst schon und der Schnittlauch ist auch recht kräftig. Ich hatte im Herbst vergessen, den Rosmarin ins Haus zu holen, aber der Winter war recht mild und er hat es überlebt.
Morgen geht es weiter im Garten.

Mittwoch, 17. September 2014

Garten

Es herbstelt und damit ist es Gartenzeit. Pläne habe ich immer und ständig, nur mit der Umsetzung hapert es manchmal. Aber dieses Jahr hatte ich mir ja so einiges vorgenommen, darunter auch Gartenplläne zu verwirklichen. Unser Garten hat in den vergangenen drei Jahren nämlich eine große Wandlung durchgemacht, zumindestens der rückwärtige Teil. Als wir einzogen bestand er nämlich zur Hauptsache aus einem riesigen Schuppen (7x12 m!) der aus Teerpappe und Eisenbahnschwellen und noch so allerlei bestand und bei Sonne stank wie verrückt, einem Pool mit völlig veralgtem Restwasser in dem zwei Frösche wohnten und einem schattigem Rasenstück.
Jetzt ist alles anders und wir haben Sonne! Einen schönen, neuen Schuppen (meine Werkstatt), ein Holzdeck um den geputzten Pool und einen Kiesweg statt Plattenwege. Die Sonne ist der Tatsache zu verdanken, dass der neue Schuppen ein gutes Teil kleiner ist, als der vorherige und der nun freie Platz einen großen Teil des Tages in der Sonne liegt (was bei uns in der sog. Waldsiedlung nicht selbstverständlich ist).
Zu Ostern nun war meine Cousine mit ihren Kindern aus Oberbayern bei uns zu Besuch. Und wo führt man Besuch hin? Richtig, nach Sanssouci. Und da sah ich dieses Beet.


Und einmal möchte ich im Frühjahr so eine Blütenpracht haben. Nicht nur hier eine Tulpe und da eine Narzisse sondern richtig viel.
Das habe ich jetzt in die Tat umgesetzt. Und entlang der neuen Terrasse zwischen die Lavendelstauden mehrere hundert Blumenzwiebeln gesetzt.


Jetzt habe ich Rücken und Knie, eine dicke Blase in der Hand und die Hoffnung, dass es im Frühjahr richtig üppig blühen wird.