Oh Gott, frau brüllen ruft wieder zum Tagebuchbloggen auf. Also dann, auf gehts. Der Mann ist schon vor Tau und Tag aufgestanden da (Tages)geschäftsreise mit dem Auto. Ich dümpele jetzt (7.00) noch am Frühstückstisch vor mich hin, werde mich aber mit dem Hund gleich in den grauen Morgen aufmachen. Die Hundespaziergänge sind zur Zeit sehr kurz, der Hund ist am vorderen Ellenbogengelenk operiert worden und braucht Schonung, Schonung, Schonung. Und das noch drei Monate. Findet er blöd, ich auch.
Danach beschließe ich, für zwei Stunden in den Shop zu fahren, um Ablage abzuarbeiten. Wir hatten sehr hektische Zeiten, da ist die Ablage ziemlich auf der Strecke geblieben und der Schreibtisch, die Ablagekörbe und auch die Ordner quellen einfach nur über. Niemand findet noch etwas und es ist nicht gerade einfach, Vorgänge im Auge zu behalten.
Regio und Strassenbahn sind rappelvoll. Der Regio mit Urlaubern deren Koffer und Taschen für reichlich Chaos sorgen. Wer immer diese Züge plant, an Mensch mit Gepäck hat er dabei nicht gedacht. Dazwischen die Radfahrer die nicht wissen, wo sie ihre Räder unterbringen sollen, denn klar, alle Leute mit Gepäck drängeln sich in den Fahrradabteilen, und diverse Kindergartengruppen.
Ich bin heilfroh als ich endlich aussteigen kann.
Im Shop sind ausser den Kollegen auch der Chef. Wir bequatschen Orgadinge und beschliessen, am Wochenende Ablage zu machen. Er am Samstag, ich am Sonntag.
Um zwölf fahre ich wieder nach Hause denn es kommt der Waschmaschinenbegutachter. Beim grossen Regen von letzter Woche ist unser Bad im Keller 42 cm hoch unter Wasser gestanden. alles schöne graue Schlammbrühe. Und die Waschmaschine halt auch. Die versicherung möchte aber bitte schön von einem Fachmann bestätigt haben, das sie kaputt ist. Der kommt pünktlich und bestätigt, dass das gute Stück wirtschaftlicher Totalschaden ist. Motor und Elektronik sin hin. Jetzt bekomme ich diese Bestätigung zugesandt, leite diese an die Versicherung weiter und dann können wir eine neue Waschmaschine kaufen. Und bis dahin türmt sich die dreckwäsche. Grr.
Anschliessend bügele ich noch etwas Hemden und dann folgt die zweite kurze Hunderunde. Anschliessend radele ich schnell zum Laden und kaufe Tk-Hühnerleber, Möhren und Äpfel. Leber bekommt der Hund gekocht mit Reis, dazu immer eine Möhre und einen Apfel geraspelt.
Eigentlich wollte ich mir eine neue Tasche nähen, bin aber nicbt so recht inspiriert und stöbere etwas ziellos in meinen Stoffen herum.
Da suche ich mir dann lieber ein Rezept für couscous-salat heraus. Im Garten wächst massenhaft Petersilie und Rauke, da passt couscous prima. Den können der Mann und ich uns dann morgen zu unseren jeweiligen Arbeitsstellen mitnehmen. Und koche für morgen Leber und Reis für den Hund.
Zum Abendbrot esse ich etwas selbstgemachten Humus mit Brot.
Dann noch etwas Kram am Computer erledigen. Der Mann ist auf dem Heimweg und ruft von Auto aus an und wir quatschen ein bisschen.
Jetzt beende ich diesen Blogeintrag und sage "gute Nacht "
Über Haus, Hof und Garten, Wolle, Stoffe, Farbe und Papier. Von Flohmärkten und sonstigen Schatzsuchen und dem Leben im Allgemeinen und Besonderen.
Mittwoch, 5. Juli 2017
Sonntag, 18. Juni 2017
Sonniger Sonntag
Nachdem allerorten zum Beispiel hier
und hier
Sonnengedruckt wird, wollte ich das heute auch mal ausprobieren. Denn, Wink des Schicksals, die Katze hat in eines meiner schönen Überschlaglaken* Dreiangeln gerissen, da habe ich jetzt feinsten Baumwolllstoff zum probieren. Schablonen gibt es in diesem Haushalt jede Menge, auch aus Kunstoff und uralte Textilfarben ebenfalls. Also alles zusammengesucht, Läppchen am Gartentisch geschnittenund was soll ich sagen: es funktioniert. Wie doll und verückt!
hier meine erste beiden Versuche:
und
Eine wirklich Jahre alte Muschelschablone, mit der meine Freundin und ich damals mit den Kindern unsere Strandlaken bedruckt haben und etwas, aus dem ich wohl mal viele Kreise (vielleicht von einem Spiel) ausgelöste habe.
Dann habe ich weiter gekramt und eine Rosenschablone gefunden, die ich aus Moosgummi geschnitten und als Stupfschablone verwendet hatte:
Das hat nicht so gut funktioniert, vielleicht lag das Moosgummi nicht plan genug auf, mmh. Kann nicht alles klappen.
Am Schluss habe ich noch eine Plastikspitzendecke verwendet, die ich mal auf irgendeinem Grabbeltisch fand und als Stupfschablone für alle Fälle (man weiß ja nie) mitgenommen habe.
Etwas größer als mein 20x20 Stoffstück, ich habe versucht, das Mittelmotiv möglichst zentral zu platzieren:
Das Ergebnis hat mich echt vom Hocker gehauen. Das das auch bei so filigranen Motiven funktioniert, hätte ich nicht geglaubt.
Eine verblüffend einfache Technik mit der man tolle Ergebnisse erzielen kann. Am schönsten, wenn die Schablone dieselbe Größe wie der Stoff hat, dann vermeidet man Ränder. Oder setzt sie bewusst ein. Bei mir war das eher ungeplant. Zum Glück hatder Wetterbericht für morgen Sonne angesagt, da mache ich doch gleich weiter. Stoff ist ja noch genügend da.
*Überschlaglaken nannte meine Mutter diese Baumwolltücher, die an die Innenseite derSteppdecke geknöpft wurden und deren verzierter Rand dann über das obere Ende der Steppdecke nach aussen geschlagen wurde. Man hat sie anstelle eines Bettüberzuges verwendet. Die Steppdecken waren sehr schön aus Satin einfarbig in Rosa, Rot, Burgunder oder Blautönen, meistens als Damast gewebt. Auf der "Schlafseite" war also das Überschlaglaken und der obere Rand derSteppdecke wurde durch den Überschlag geschützt. Dazu gehörte noch ein sogenanntes "Paradekissen". Bei uns dienen die Laken als Vorhänge oder Bettüberwürfe. Der sehr breite obere Rand ist mit Richelieustickerei und Initialen verziert. Wunderschön.
und hier
Sonnengedruckt wird, wollte ich das heute auch mal ausprobieren. Denn, Wink des Schicksals, die Katze hat in eines meiner schönen Überschlaglaken* Dreiangeln gerissen, da habe ich jetzt feinsten Baumwolllstoff zum probieren. Schablonen gibt es in diesem Haushalt jede Menge, auch aus Kunstoff und uralte Textilfarben ebenfalls. Also alles zusammengesucht, Läppchen am Gartentisch geschnittenund was soll ich sagen: es funktioniert. Wie doll und verückt!
hier meine erste beiden Versuche:
Eine wirklich Jahre alte Muschelschablone, mit der meine Freundin und ich damals mit den Kindern unsere Strandlaken bedruckt haben und etwas, aus dem ich wohl mal viele Kreise (vielleicht von einem Spiel) ausgelöste habe.
Dann habe ich weiter gekramt und eine Rosenschablone gefunden, die ich aus Moosgummi geschnitten und als Stupfschablone verwendet hatte:
Das hat nicht so gut funktioniert, vielleicht lag das Moosgummi nicht plan genug auf, mmh. Kann nicht alles klappen.
Am Schluss habe ich noch eine Plastikspitzendecke verwendet, die ich mal auf irgendeinem Grabbeltisch fand und als Stupfschablone für alle Fälle (man weiß ja nie) mitgenommen habe.
Etwas größer als mein 20x20 Stoffstück, ich habe versucht, das Mittelmotiv möglichst zentral zu platzieren:
Das Ergebnis hat mich echt vom Hocker gehauen. Das das auch bei so filigranen Motiven funktioniert, hätte ich nicht geglaubt.
Eine verblüffend einfache Technik mit der man tolle Ergebnisse erzielen kann. Am schönsten, wenn die Schablone dieselbe Größe wie der Stoff hat, dann vermeidet man Ränder. Oder setzt sie bewusst ein. Bei mir war das eher ungeplant. Zum Glück hatder Wetterbericht für morgen Sonne angesagt, da mache ich doch gleich weiter. Stoff ist ja noch genügend da.
*Überschlaglaken nannte meine Mutter diese Baumwolltücher, die an die Innenseite derSteppdecke geknöpft wurden und deren verzierter Rand dann über das obere Ende der Steppdecke nach aussen geschlagen wurde. Man hat sie anstelle eines Bettüberzuges verwendet. Die Steppdecken waren sehr schön aus Satin einfarbig in Rosa, Rot, Burgunder oder Blautönen, meistens als Damast gewebt. Auf der "Schlafseite" war also das Überschlaglaken und der obere Rand derSteppdecke wurde durch den Überschlag geschützt. Dazu gehörte noch ein sogenanntes "Paradekissen". Bei uns dienen die Laken als Vorhänge oder Bettüberwürfe. Der sehr breite obere Rand ist mit Richelieustickerei und Initialen verziert. Wunderschön.
Dienstag, 11. April 2017
Neue Post!
Gestern. am Montag, kam Post von Bärbel. Der Briefumschlag ist ja schon so entzückend, das ich ihn ersteinmal nicht geöffnet habe, sondern auf mein Bord in die "grüne" Abteilung gestellt habe. Da passt er nämlich ganz vorzüglich hin.
Diese zarten Ranken und der Schneckenstempel... das mag ich wirklich sehr.
Hier noch einmal ein Detail:
Nachdem nun heute ein Zahnschmerzerfüller Tag war (und bitte sage keine ich könnte ja einfach zum Zahnarzt gehen, aber da bin ich extrem mit Angst behaftet) finde ich, ich habe mir jetzt eine Belohnung verdient (die Tabletten wirken noch) und werde den Brief jetzt öffnen.
Ein wunderhübsches Minibüchlein, richtig mit Leinenrücken und schönem Papier gebunden. Und gefüllt mit ganz zarten Bildern. Bestimmt mit der Feder gezeichnet, oder? Und dann mit Aquarellfarbe? Und noch viel Platz für eigene Zeichnungen und Notizen.
Vielen Dank für das schöne Frühlingsbuch, ich freue mich sehr darüber.
Bilder kommen morgen, das Licht ist nix.
Diese zarten Ranken und der Schneckenstempel... das mag ich wirklich sehr.
Hier noch einmal ein Detail:
Nachdem nun heute ein Zahnschmerzerfüller Tag war (und bitte sage keine ich könnte ja einfach zum Zahnarzt gehen, aber da bin ich extrem mit Angst behaftet) finde ich, ich habe mir jetzt eine Belohnung verdient (die Tabletten wirken noch) und werde den Brief jetzt öffnen.
Ein wunderhübsches Minibüchlein, richtig mit Leinenrücken und schönem Papier gebunden. Und gefüllt mit ganz zarten Bildern. Bestimmt mit der Feder gezeichnet, oder? Und dann mit Aquarellfarbe? Und noch viel Platz für eigene Zeichnungen und Notizen.
Vielen Dank für das schöne Frühlingsbuch, ich freue mich sehr darüber.
Bilder kommen morgen, das Licht ist nix.
Mittwoch, 5. April 2017
WMDDGT
Hui, fast hätte ich es vergessen, es ist der fünfte. Eigentlich will ich schon seit einer Stunde ins Bett, aber sei es drum. Also,
in derFrühe um sechs aufgestanden, schnell Dusche, anziehen, Müsli frühstücken mit schnellem Überfliegen der Zeitung und dann Hunderunde. Der Hund humpelt(warum ist unklar, Röntgen ergab nur eine beginnende Arthrose, kein Grund so stark zu hinken) unlustig hinter mir, wird im Wald aber deutlich wacher. Nach ziemlich genau einer Stunde zurück, Es gibt Frühstück für den Hund, ich sause ins Bad und lege mir "ein Gesicht" an, dann schnell ein Pausenbrot schmieren, heute Zwiebelschmelz, Gurke und Käse (wie immer eigentlich) und dann ab zum Zug und zu Arbeit.
Am Eingang ist ein neuer Security-Mann, der mich noch nicht kennt und mir gerade erklären will, das das Museum erst um 10.00 Uhr öffnet, aber ein Kollege eilt herbei und sagt ihm, das ich doch hier auch arbeite und rein muß. Ein Kollege ist schon da, wir halten einen Minischwatz und dann schaue ich nach den Wareneingängen. Hurra, die Ware aus Frankreich ist gekommen, aber warum schicken die Franzosen nie, nie, nie einen Lieferschein mit? Und auch keine Rechnung oder einen Packzettel. Soll ich raten welche Bestellung von welchem Datum das ist? Zum Glück werde ich im Bestellordner fündig und kann alles ordentlich verbuchen. Der italienische LIeferant legt zwar einen Lieferschein bei, aber der ist etwas kryptisch, also eine kurze Notiz an den Chef, er möge das bitte entschlüsseln. Sonst ist alles gut. Ich stelle wie immer fest, daß ich die nettesten KollegInnen der Welt habe, ich kriege eigentlich immer sofort gute Laune wenn ich am Arbeitsplatz ankomme.
Da ich heute mein einziger Arbeitstag in der Woche ist (morgen und übermorgen habe ich frei) schreibe ich schnell noch ein paar Notizen zur Übergabe und um zwei mache ich mich auf den Heimweg, der Hund wartet auf die Nachmittagsrunde. Im Briefkasten ist ein Zettel vom Zusteller, drei Pakete liegen in der Garage. zwei für uns, eins für den Nachbarn. Und Hurra! der neue Grill ist dabei. Und Grillkohle. Pünktlich zum Start in die Saison. Ich schleppe alles in den Schuppen, bringe das dritte Paket zum Nachbarn und endlich geht es auf zu Hunderunde. Die führt uns nur schnell zum Discounter (supermarkt haben wir am Ort nicht) Möhren und Zucchini für den Hund kaufen. Die bekommt er geraspelt mit Fleisch zusammen. Und noch so diesem und jenem.
Da ich heute abend alleine bin, der Beste Mann hat einen Abendtermin, gibt es nur schnell einen Imbiss bevor ich den Tisch wieder frei räume und mich an meine Werkelei zur Frühlings Mail Art
setze. Zehn kleine Büchlein zum Thema Frühling sind zu gestalten und ich tue mich sehr hart damit. Aber jetzt geht es dem Ende zu. Vier Stück werden noch in den Buchdeckel eingehängt und zum pressen und trocknen gelegt, dann kommt noch etwas Feinschliff für die, die ich gestern abend bereits gebunden hatte. Aber der beeinhaltet auch schnippeln, kleben, stempeln, schreiben. Aber immerhin, die Hälfte wird fertig. Morgen die letzten vier, dann noch die Umschläge und alles absenden.
Aber es tut mir gut, so am Abend noch mal kreativ zu sein. Und vor dem schlafen gehen noch schnell die Blogrunde und da steht es: WMDEDGT. Dabei habe ich das Tagesdatum heute schon öfters geschrieben, aber mein Gehirn hat es einfach nicht verknüpft.
Aber jetzt ist fertig und tschüß bis zum nächsten Monat.
in derFrühe um sechs aufgestanden, schnell Dusche, anziehen, Müsli frühstücken mit schnellem Überfliegen der Zeitung und dann Hunderunde. Der Hund humpelt(warum ist unklar, Röntgen ergab nur eine beginnende Arthrose, kein Grund so stark zu hinken) unlustig hinter mir, wird im Wald aber deutlich wacher. Nach ziemlich genau einer Stunde zurück, Es gibt Frühstück für den Hund, ich sause ins Bad und lege mir "ein Gesicht" an, dann schnell ein Pausenbrot schmieren, heute Zwiebelschmelz, Gurke und Käse (wie immer eigentlich) und dann ab zum Zug und zu Arbeit.
Am Eingang ist ein neuer Security-Mann, der mich noch nicht kennt und mir gerade erklären will, das das Museum erst um 10.00 Uhr öffnet, aber ein Kollege eilt herbei und sagt ihm, das ich doch hier auch arbeite und rein muß. Ein Kollege ist schon da, wir halten einen Minischwatz und dann schaue ich nach den Wareneingängen. Hurra, die Ware aus Frankreich ist gekommen, aber warum schicken die Franzosen nie, nie, nie einen Lieferschein mit? Und auch keine Rechnung oder einen Packzettel. Soll ich raten welche Bestellung von welchem Datum das ist? Zum Glück werde ich im Bestellordner fündig und kann alles ordentlich verbuchen. Der italienische LIeferant legt zwar einen Lieferschein bei, aber der ist etwas kryptisch, also eine kurze Notiz an den Chef, er möge das bitte entschlüsseln. Sonst ist alles gut. Ich stelle wie immer fest, daß ich die nettesten KollegInnen der Welt habe, ich kriege eigentlich immer sofort gute Laune wenn ich am Arbeitsplatz ankomme.
Da ich heute mein einziger Arbeitstag in der Woche ist (morgen und übermorgen habe ich frei) schreibe ich schnell noch ein paar Notizen zur Übergabe und um zwei mache ich mich auf den Heimweg, der Hund wartet auf die Nachmittagsrunde. Im Briefkasten ist ein Zettel vom Zusteller, drei Pakete liegen in der Garage. zwei für uns, eins für den Nachbarn. Und Hurra! der neue Grill ist dabei. Und Grillkohle. Pünktlich zum Start in die Saison. Ich schleppe alles in den Schuppen, bringe das dritte Paket zum Nachbarn und endlich geht es auf zu Hunderunde. Die führt uns nur schnell zum Discounter (supermarkt haben wir am Ort nicht) Möhren und Zucchini für den Hund kaufen. Die bekommt er geraspelt mit Fleisch zusammen. Und noch so diesem und jenem.
Da ich heute abend alleine bin, der Beste Mann hat einen Abendtermin, gibt es nur schnell einen Imbiss bevor ich den Tisch wieder frei räume und mich an meine Werkelei zur Frühlings Mail Art
setze. Zehn kleine Büchlein zum Thema Frühling sind zu gestalten und ich tue mich sehr hart damit. Aber jetzt geht es dem Ende zu. Vier Stück werden noch in den Buchdeckel eingehängt und zum pressen und trocknen gelegt, dann kommt noch etwas Feinschliff für die, die ich gestern abend bereits gebunden hatte. Aber der beeinhaltet auch schnippeln, kleben, stempeln, schreiben. Aber immerhin, die Hälfte wird fertig. Morgen die letzten vier, dann noch die Umschläge und alles absenden.
Aber es tut mir gut, so am Abend noch mal kreativ zu sein. Und vor dem schlafen gehen noch schnell die Blogrunde und da steht es: WMDEDGT. Dabei habe ich das Tagesdatum heute schon öfters geschrieben, aber mein Gehirn hat es einfach nicht verknüpft.
Aber jetzt ist fertig und tschüß bis zum nächsten Monat.
Dienstag, 21. März 2017
Die Post war da!
Komme ich vorhin von der Hunderunde, guckt da doch ein freundlich gestreifter Umschlag aus dem Briefkasten heraus. Mir war sofort klar, das kann nur das erste Mini-Buch der Frühlings Mail-Art sein. War es auch. Von Anette. In einem ganz entzückenden Umschlag, vorne Punkte, hinten Streifen und das Ganze genäht!! Erst habe ich es nur gestreichelt und nicht geöffnet, weil ich den Umschlag so nett fand. Jetzt bin ich aber doch mit dem Nahttrenner daran gegangen, und habe vorsichtig, vorsichtig, den Umschlag geöffnet und ein ganz allerliebstes Büchlein herausgezogen. Bilder vom Buch gibt es noch keine, falls jemand aus der Gruppe noch keines erhalten hat (unterschiedliche Postlaufzeiten, kennt man ja) möchte ich die Überraschung nicht verderben. Nur soviel: ich WAR überrascht. Tolle Umsetzung des Themas.
Sonntag, 5. Februar 2017
WMDEDGT
Fast hätte ich es vergessen, heute ist der fünfte und Frau Brüllen möchte wissen, was wir so den ganzen Tag machen.
Der Wecker hat ganz abscheulich früh gepiept, nämlich um sechs! Das ist für mich eh früh und am Sonntag sowieso. Hilft aber nichts, ich habe einen neuen Job, der fängt um zehn Uhr an, um halb fährt die Bahn und vorher muss der Hund raus. Das ist am Wochenende normalerweise die Aufgabe des Besten, aber der weilt in Uganda, also ich. Aufstehen, duschen, bisschen Farbe ins Gesicht und Müsli frühstücken. Hatte ich gestern abend vorbereitet, damit es schnell geht. Dann waaarm einpacken und Hunderunde. Es war gruselig. Wortwörtlich. Kalter, nebelverhangener Wald und ich immer Panik vor Wildschweinen. Um halb acht morgens ist das nicht so unwahrscheinlich und ich habe gesungen und gepfiffen, damit die sich bloss ins Dickicht verziehen. Ich hoffe dann immer, dass mich niemand hört.
Es wurde trotzdem eine grosse Runde und dann zeitlich etwas knapp hinten raus. stiefel aus, mamtel, hut, schal aus, hund füttern, brotzeit und getränk einpacken, Stiefel wieder an, Schal und Jacke an, los.
Die Bahn kam pünktlich und beim umsteigen auf die Tram hatte endlich, endlich mal jemand Dienst, der die Schranken zwischen zwei Zügen kurz öffnet, so dass man zur Tram gehen kann und sie auch bekommt.
Mein neuer Arbeitsplatz ist im Museumsshop unseres Museums. Der Besucheransturm ist gross und ich war schwer beschäftigt, Poster zu rollen, einzutüten, auszupreisen, Kataloge nachlegen, Kunstpostkarten nachlegen, Bücher auspacken, Lieferscheine kontrollieren, auspreisen, nachlegen. Aber auch: nette KollegInnen und gutes Klima.
Um halb zwei dann mit Tram und Bahn wieder heim um den nächsten Hundegang zu absolvieren. Aber wenigstens nebelfrei und nicht ganz so gruselig.
Der Rest des Tages vergeht mit Haushaltskram und jetzt Tatortgucken. Atelier und Schachteln machen ist diese Woche etwas kurz gekommen, aber morgen wieder.
Der Wecker hat ganz abscheulich früh gepiept, nämlich um sechs! Das ist für mich eh früh und am Sonntag sowieso. Hilft aber nichts, ich habe einen neuen Job, der fängt um zehn Uhr an, um halb fährt die Bahn und vorher muss der Hund raus. Das ist am Wochenende normalerweise die Aufgabe des Besten, aber der weilt in Uganda, also ich. Aufstehen, duschen, bisschen Farbe ins Gesicht und Müsli frühstücken. Hatte ich gestern abend vorbereitet, damit es schnell geht. Dann waaarm einpacken und Hunderunde. Es war gruselig. Wortwörtlich. Kalter, nebelverhangener Wald und ich immer Panik vor Wildschweinen. Um halb acht morgens ist das nicht so unwahrscheinlich und ich habe gesungen und gepfiffen, damit die sich bloss ins Dickicht verziehen. Ich hoffe dann immer, dass mich niemand hört.
Es wurde trotzdem eine grosse Runde und dann zeitlich etwas knapp hinten raus. stiefel aus, mamtel, hut, schal aus, hund füttern, brotzeit und getränk einpacken, Stiefel wieder an, Schal und Jacke an, los.
Die Bahn kam pünktlich und beim umsteigen auf die Tram hatte endlich, endlich mal jemand Dienst, der die Schranken zwischen zwei Zügen kurz öffnet, so dass man zur Tram gehen kann und sie auch bekommt.
Mein neuer Arbeitsplatz ist im Museumsshop unseres Museums. Der Besucheransturm ist gross und ich war schwer beschäftigt, Poster zu rollen, einzutüten, auszupreisen, Kataloge nachlegen, Kunstpostkarten nachlegen, Bücher auspacken, Lieferscheine kontrollieren, auspreisen, nachlegen. Aber auch: nette KollegInnen und gutes Klima.
Um halb zwei dann mit Tram und Bahn wieder heim um den nächsten Hundegang zu absolvieren. Aber wenigstens nebelfrei und nicht ganz so gruselig.
Der Rest des Tages vergeht mit Haushaltskram und jetzt Tatortgucken. Atelier und Schachteln machen ist diese Woche etwas kurz gekommen, aber morgen wieder.
Donnerstag, 5. Januar 2017
WMDEDGT
Guter Vorsatz: immer am 5. den Tag aufschreiben. Nun denn.
Ich bin noch so halb im Ich- habe-frei Modus (vor dem 6. Januar verweigere ich quasi Arbeit, ein Erbe meiner Münchner Zeit). Aber der Mann muss arbeiten also stehen wir um sieben auf und icb mache Frühstück, Müsli und Tee (sehr leckerer aus Uganda) für mich, espresso und normal mit brot und tralala für den mann. Leider mit ohne Zeitung, wir haben Wetter. Sind zwar nur zwei Zentimeter Schnee, aber unsere Holperwege können sehr tückisch. Nun denn. Anschliessend anziehend und Hunderunde im Wald. Die Strasse ist ziemlich glatt und ich bin froh den Waldweg ohne Sturz zu erreichen. Der Hund ist sehr glücklich und klebt mit der Nase fest am Boden, die Gerüche auf frischem Schnee müssen sehr deutlich sein. Und wir treffen noch eine Nachbarin mit der ich schwatzen und mit deren Hündin der Hund durch den Wald toben kann. Fein das.
Dann nach hause, wo auch schon die Zeitungen im Briefkasten warten. Ich verkneife mir die Lektüre und setzte mich wieder an den Berg wellpappe der verarbeitet werden will. Wir waren nämlich bei Ikea, einen neue Garderobe kaufen, die xem Chaos im Eingangsbereich hoffentlich endlich den Garaus macht, und jetzt habe ich wirklich jede Menge Wellpappe. Daraus habe ich bereits drei Einsätze für die Schreibtischschubladen gebaut (chaosbeseitigung auch da), die vierte gehe ich jetzt an. Zwischendurch ein schneller Imbiss mit Zeitungslektüre und ein ausgiebiges Telefonat mit der Freundin in Hamburg. Danach müsste ich an und für sich noch einen Einsatz für die Schuhputzzeug-Schublade im neuen Garderobenschrank bauen, aber ersteinmal kommt die zweite Hunderunde mit Umweg zur Schneiderin, der "gute" Mantel des Mannes hat reparaturbedarf. Super, die Schneiderin hat bis zum 17. geschlossen. Tjanun, da kann man nichts machen.
Zurück im Haus schneide ich erstmal die Pappen. Alle Seitenteile weg, bis icb schöne gerade Pappen habe, die sich gut stapeln und transportieren lassen, und keinen unordentlichen Haufen im Esszimmer. Eine ziemlich öde Arbeit, aber ich habe schon einige Ideen, wie ich das Material weiter verarbeiten werde. Und es fehlt ja noch eine Schubladeneinsatz.
Als Vorbereitung für morgen schiebe ich schnell kleingeschnittenes Gemüse in den Backofen, als das fertig ist, muss ich los, donnerstags ist Plenum.
Der Mann holt mich da um halb neun ab, wir fahren nach Hause, es gibt für ihn ein schnelles Abendessen und ich zupfe noch einen salatkopf klein, gebe das Backofengemüse und Schafskäse dazu, ein Schmanddressing drüber und die Brotzeit zum Mitnehmen ins Büro ist fertig (und meine Portion zum zuhause essen auch).
Jetzt ist fertig und noch ein bisschen lesen und dann ins Bett.
Gute Nacht allerseits.
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