Emma möchte wissen, wie wir denn so mit dem Auto unterwegs sind. Ich hatte mich ja bereits als begeisterte Radfahrerin beschrieben,bin aber auch Autofahrerin.
Mit dem Auto und mir fing es spät an. In meiner Kindheit hatten wir .... keines. In den fünfziger und sechziger Jahren war das nicht so ungewöhnlich. Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt, da ging man zu Fuss. Wollten wir in den Nachbarort haben wir den Zug genommen.
In den großen Ferien bin regelmäßig zu meiner Tante gefahren in deren Familie es ein Auto gab. Das fand ich einerseits ganz toll, war ja für mich etwas Seltenes, andererseits war es aber kein ungetrübter Genuss, denn ich mußte immer ein Kind auf dem Schoss haben, sonst hätten wir nicht alle reingepasst. Mag man sich heute ja nicht mehr vorstellen. Sechs Personen, Gurte gab es noch nicht.
Als ich dann von zu Haus auszog, waren Führerschein und Auto auch noch kein Thema. Erstens aus Geldmangel und zweitens weil ich immer in Städten gewohnt habe. Und weder in München noch in Essen oder Hamburg war ein Auto nötig. Alles war entweder zu Fuss, mit dem Rad oder ÖPNV erreichbar. Größere Transporte habe ich per Taxi oder Telecar erledigt.
Dann hatte ich einen Freund mit Auto und es gab etliche Urlaube in denen wir mit dem eigenen Wagen ode einem Leihwagen durch die Gegend gefahren sind.
Das Leben hat dann einige Wendungen genommen und mit Ende dreissig lebte ich mit Mann auf dem Lande. Immer noch ohne Führerschein. Gut, der Weg zur Arbeit war mit ÖPNV tatsächlich stressfreier zu bewältigen, eingekauft haben wir gemeinsam am Wochenende mit dem Auto.
Aber unter der Woche gestaltete sich das Leben dann doch schwierig. Die Busverbindung in die Kreisstadt war mehr als bescheiden, alle Termine erforderten gründliches Studium des Fahrplanes und es hat alles entsprechend länger gedauert. Und Rad ist in Norddeutschland nicht immer eine Alternative.
Also Führerschein. Spät aber doch. Es war nicht schön. Als "Spätberufene" habe ich mich sehr schwer getan. Die Theorie war kein Problem, aber die Praxis. Und das Einparken. Linksabbiegen das Grauen. Die hinter mir wartenden Fahrzeuge haben mich nervös gemacht. Dreimal bin ich durch die praktische Prüfung gefallen, zwischendurch kam unsere Tochter auf die Welt. Und wer mal versucht hat, mit Kinderwagen in den damals auf dem Land eingesetzen Bussen zu fahren, wird bestätigen das das zumindest herausfordernd war. Das waren nämlich Reisebusse, die eigentlich keinen Platz für einen Kinderwagen hatten. Schlimm.
Aber im vierten Anlauf war es soweit, ich hatte den Führerschein. Und ein Auto. Anfänglich war ich ein sehr unsichere, zögerliche Fahrerin die bestimmt diverse Male für stockenden Verkehr gesorgt und die hinter ihr Fahrenden zur Verweiflung getrieben hat.
Aber das hat sich mit der Zeit gelegt. In Großstädten fahre ich immer noch nicht gerne (inzwischen wohnen wir nicht weit von Berlin) aber ich liebe es, über Landstrassen zu bummeln, abzubiegen, neue Welten zu erkunden und über holprige Brandenburger Straßen zu rumpeln. Vieles hätte ich nie kennengelernt, nie entdeckt.
Oft und oft habe ich mich dabei hoffnungslos verfahren, selbst das Navi hat irgendwann gestreikt und nur noch gesagt: das Fahrtziel liegt in der angebenen Richtung und es gab nur noch einen Pfeil statt Strasse.
Mein Auto ist für mich ein reines Nutzfahrzeug. Da werden Pflanzen, Tiere und Flohmarktfunde transportiert, die eine oder andere Beule hat es auch. Aber auf dem Lande ist es unabdingbar und ich möchte es nicht missen.
Über Haus, Hof und Garten, Wolle, Stoffe, Farbe und Papier. Von Flohmärkten und sonstigen Schatzsuchen und dem Leben im Allgemeinen und Besonderen.
Dienstag, 27. Februar 2018
FRUUUUST
Also, die Sache ist die: ich folge verschiedenen Blogs die von unglaublich kreativen Frauen gemacht werden. Da wird Buch gebunden, gedruckt, genäht und was dergleichen Dinge mehr sind. Und es werden Collagen gefertigt.
Da sich bei mir die Papierreste häufen und türmen, habe ich, zum wiederholten Male, beschlossen, einiges davon abzubauen. Und zwar in dem ich Collagen mache.
Nun fällt mir großes Format gestalterisch schwer. Und als "groß" gilt bei mir alles was über 5x5 hinausgeht. Oder so.
Erstmal habe ich Graupappe mit verschiedenen bestempelten Buchseiten und Tapetenresten und Buntpapierresten beklebt und dann einfach in 5x5 Quadrate geschnitten um diese dann weiter zu gestalten. Ich möchte gerne Magnete daraus fertigen.
Ehrlich, es ist das totale und komplette Chaos geworden.
Darunter ist übrigens der Esstisch.
Es fällt mir einfach ganz entsetzlich schwer eine, und sei sie noch so kleine, Collage zu gestalten. Das Resultat eines Nachmittages ist das hier:
Überflüssig zu sagen, das der Papierrestehaufen dadurch nicht wirklich abgebaut ist.
Und so ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis auch nicht.
Also Frust.
Jetzt werde ich alles wieder ab- und aufräumen und einen großen Salat schnippeln, dann ist wenigstens etwas gelungen heute.
Da sich bei mir die Papierreste häufen und türmen, habe ich, zum wiederholten Male, beschlossen, einiges davon abzubauen. Und zwar in dem ich Collagen mache.
Nun fällt mir großes Format gestalterisch schwer. Und als "groß" gilt bei mir alles was über 5x5 hinausgeht. Oder so.
Erstmal habe ich Graupappe mit verschiedenen bestempelten Buchseiten und Tapetenresten und Buntpapierresten beklebt und dann einfach in 5x5 Quadrate geschnitten um diese dann weiter zu gestalten. Ich möchte gerne Magnete daraus fertigen.
Ehrlich, es ist das totale und komplette Chaos geworden.
Es fällt mir einfach ganz entsetzlich schwer eine, und sei sie noch so kleine, Collage zu gestalten. Das Resultat eines Nachmittages ist das hier:
Überflüssig zu sagen, das der Papierrestehaufen dadurch nicht wirklich abgebaut ist.
Und so ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis auch nicht.
Also Frust.
Jetzt werde ich alles wieder ab- und aufräumen und einen großen Salat schnippeln, dann ist wenigstens etwas gelungen heute.
Dienstag, 13. Februar 2018
Tell a story - Unterwegs mit dem Fahrrad
Emma
deren absolut lesens- und liebenswerten Blog ich vor kurzem entdeckt habe, möchte unsere Fahrradgeschichten hören. Nun denn.
Mit mir und dem Rad ist es schon eine lange Geschichte. Dabei habe ich mein erstes eigenes Rad erst mit Anfang 20 bekommen. Ich werde es nie vergessen. Ein weisses Holland-Fahrrad von Karstadt war es. Damals lebte ich in München, in Schwabing um genau zu sein, und das Rad hat mich unabhängig von Tram-, Bus- und sonstigen Fahrplänen gemacht. Kreuz und quer bin ich durch die Stadt und das Umland geradelt. Am Wochende durch den englischen Garten die Isar entlang bis nach Weihenstephan, nach Unterföhring zum Feringasee. zum Flaucher, ins Maria-Einsiedel-Bad, zur Tante nach Ottobrunn oder mit Freunden in den Biergarten, die Fahrradkörbe beladen mit Tischtuch, Geschirr und leckerem Essen (im Biergarten muß man nur das Bier kaufen, das Essen darf man mitbringen).
Natürlich gab es auch Unfälle, ich sag nur Straßenbahnschiene, öffnende Autotür usw. Aber zum Glück ist nie etwas Schlimmes passiert.
Später dann habe ich in Regensburg, Essen und Hamburg gewohnt. Und alle diese Wohnorte habe ich mit dem Rad erobert. So viele Ecken und Winkel, versteckte Cafes die ich sonst nie gefunden hätte!
Bei einem längeren Arbeitsaufenthalt in Kappeln an der Schlei habe ich mir natürlich als Erstes ein Rad geliehen und bin damit an die Ostsee und im Frühling durch blühende Rapsfelder vorbei an prächtigen Herrenhäusern, reetgedeckten Fischerkaten und kleinen Backsteinkirchlein geradelt und im Sommer an den Strand.
In den Neunzigern bin ich, inzwischen verheiratet, in einem kleinen Dorf bei Winsen/Luhe sesshaft geworden und auch da war das Rad das wichtigste Transportmittel. Allerdings hat mich das Dorfleben mit Baby dann doch zum Führerschein gebracht. Aber sobald die Tochter groß genug war, wurde sie auch aufs Rad gesetzt und fortan sind wir beide mit dem Rad durch die Gegend gestreift.
Dann kam der Hund dazu (leider vor kurzem verstorben) und auch der lief begeistert am und neben dem Rad mit.
Vor drei Jahren habe ich mir einen Traum erfüllt und mit der inzwischen erwachsenen Tochter eine Radreise durch Südschweden gemacht. Von Trelleborg nach Göteborg,
zünftig mit Zelt und Schlafsack. Wir haben uns Zeit gelassen und sind zweieinhalb Wochen durch die zauberhafte südschwedische Landschaft gefahren. Großteils entlang der Küste. Das war so toll, dass ich dieselbe Tour (mit kleinen Abweichungen) im Jahr darauf mit dem Mann nocheinmal gefahren bin.
Seit einem Jahr bin ich auf ein Pedelec (vulgo ebike) umgestiegen. Wir wohnen inzwischen in der
Nähe von Potsdam und wer die Parksituation in Potsdam und die Gebühren dafür kennt, weiß, warum das Rad für mich wieder Hauptverkehrsmittel ist. Mein Arbeitsweg entlang der B2 ist recht hügelig und ich habe keine Lust, schon komplett durchgeschwitzt und abgekämpft am Arbeitsplatz zu erscheinen, da ist die Motorunterstützung für mich Gold wert. Vor allen Dingen da ich im Knie eine beginnende Arthrose habe, die Hüfte meckert auch hin und wieder und der Orthopäde empfiehlt radfahren als vorbeugende Therapie.
Zeitlich brauche ich mit Fahrrad übrigens genauso lange zur Arbeit wie mit Öffis. Bin aber unabhängig von Fahrplänen und den beliebten Durchsagen "wegen Verspätung aus vorgehender Fahrt hat die RE7 zwanzig Minuten Verspätung". Da bin ich schon längst auf und davon.
Heute ist es wunderschön sonnig (aber kalt) bei uns, also habe ich die Radfahrsaison mit einer Tour in den Nachbarort zum Einkaufen eröffnet. Schön war es, trotz der Kälte. Zeitlich brauche ich mit Fahrrad übrigens genauso lange zur Arbeit wie mit Öffis. Bin aber unabhängig von Fahrplänen und den beliebten Durchsagen "wegen Verspätung aus vorgehender Fahrt hat die RE7 zwanzig Minuten Verspätung". Da bin ich schon längst auf und davon.
Klar, gerade bei größeren Touren hat man auch mit den Nachteilen zu kämpfen als da wären: der Wind kommt IMMER von vorne, Regen, laaanggezogene Steigungen, miese Radwegbeschilderung, kein Radweg und so weiter. Aaaber, wir sehen viel und auch andere Dinge als es Autofahrer tun. Die Radwege führen oft weitab von Strassen durch Wälder, durch kleine Dörfchen vorbei an versteckten Seen... Immer draussen, im wahrsten Sinne des Wortes "Erfahrungen" machen und am Abend ist die Brotzeit weiß Gott verdient. Radfahren ist für mich ein großes Stück Lebensqualität und ich hoffe, es noch viele Jahre tun zu können.
(Die Tochter ist im vergangenen Jahr übrigens rund 1.000 Kilometer bis nach Prag geradelt.)
deren absolut lesens- und liebenswerten Blog ich vor kurzem entdeckt habe, möchte unsere Fahrradgeschichten hören. Nun denn.
Mit mir und dem Rad ist es schon eine lange Geschichte. Dabei habe ich mein erstes eigenes Rad erst mit Anfang 20 bekommen. Ich werde es nie vergessen. Ein weisses Holland-Fahrrad von Karstadt war es. Damals lebte ich in München, in Schwabing um genau zu sein, und das Rad hat mich unabhängig von Tram-, Bus- und sonstigen Fahrplänen gemacht. Kreuz und quer bin ich durch die Stadt und das Umland geradelt. Am Wochende durch den englischen Garten die Isar entlang bis nach Weihenstephan, nach Unterföhring zum Feringasee. zum Flaucher, ins Maria-Einsiedel-Bad, zur Tante nach Ottobrunn oder mit Freunden in den Biergarten, die Fahrradkörbe beladen mit Tischtuch, Geschirr und leckerem Essen (im Biergarten muß man nur das Bier kaufen, das Essen darf man mitbringen).
Natürlich gab es auch Unfälle, ich sag nur Straßenbahnschiene, öffnende Autotür usw. Aber zum Glück ist nie etwas Schlimmes passiert.
Später dann habe ich in Regensburg, Essen und Hamburg gewohnt. Und alle diese Wohnorte habe ich mit dem Rad erobert. So viele Ecken und Winkel, versteckte Cafes die ich sonst nie gefunden hätte!
Bei einem längeren Arbeitsaufenthalt in Kappeln an der Schlei habe ich mir natürlich als Erstes ein Rad geliehen und bin damit an die Ostsee und im Frühling durch blühende Rapsfelder vorbei an prächtigen Herrenhäusern, reetgedeckten Fischerkaten und kleinen Backsteinkirchlein geradelt und im Sommer an den Strand.
In den Neunzigern bin ich, inzwischen verheiratet, in einem kleinen Dorf bei Winsen/Luhe sesshaft geworden und auch da war das Rad das wichtigste Transportmittel. Allerdings hat mich das Dorfleben mit Baby dann doch zum Führerschein gebracht. Aber sobald die Tochter groß genug war, wurde sie auch aufs Rad gesetzt und fortan sind wir beide mit dem Rad durch die Gegend gestreift.
Dann kam der Hund dazu (leider vor kurzem verstorben) und auch der lief begeistert am und neben dem Rad mit.
| Gepackt und startbereit |
| Fahrradparkhaus in Malmö |
Seit einem Jahr bin ich auf ein Pedelec (vulgo ebike) umgestiegen. Wir wohnen inzwischen in der
Nähe von Potsdam und wer die Parksituation in Potsdam und die Gebühren dafür kennt, weiß, warum das Rad für mich wieder Hauptverkehrsmittel ist. Mein Arbeitsweg entlang der B2 ist recht hügelig und ich habe keine Lust, schon komplett durchgeschwitzt und abgekämpft am Arbeitsplatz zu erscheinen, da ist die Motorunterstützung für mich Gold wert. Vor allen Dingen da ich im Knie eine beginnende Arthrose habe, die Hüfte meckert auch hin und wieder und der Orthopäde empfiehlt radfahren als vorbeugende Therapie.
Zeitlich brauche ich mit Fahrrad übrigens genauso lange zur Arbeit wie mit Öffis. Bin aber unabhängig von Fahrplänen und den beliebten Durchsagen "wegen Verspätung aus vorgehender Fahrt hat die RE7 zwanzig Minuten Verspätung". Da bin ich schon längst auf und davon.
Heute ist es wunderschön sonnig (aber kalt) bei uns, also habe ich die Radfahrsaison mit einer Tour in den Nachbarort zum Einkaufen eröffnet. Schön war es, trotz der Kälte. Zeitlich brauche ich mit Fahrrad übrigens genauso lange zur Arbeit wie mit Öffis. Bin aber unabhängig von Fahrplänen und den beliebten Durchsagen "wegen Verspätung aus vorgehender Fahrt hat die RE7 zwanzig Minuten Verspätung". Da bin ich schon längst auf und davon.
Klar, gerade bei größeren Touren hat man auch mit den Nachteilen zu kämpfen als da wären: der Wind kommt IMMER von vorne, Regen, laaanggezogene Steigungen, miese Radwegbeschilderung, kein Radweg und so weiter. Aaaber, wir sehen viel und auch andere Dinge als es Autofahrer tun. Die Radwege führen oft weitab von Strassen durch Wälder, durch kleine Dörfchen vorbei an versteckten Seen... Immer draussen, im wahrsten Sinne des Wortes "Erfahrungen" machen und am Abend ist die Brotzeit weiß Gott verdient. Radfahren ist für mich ein großes Stück Lebensqualität und ich hoffe, es noch viele Jahre tun zu können.
(Die Tochter ist im vergangenen Jahr übrigens rund 1.000 Kilometer bis nach Prag geradelt.)
Montag, 15. Januar 2018
Aus Alt wird Neu
Frau Nahtlust hat als Januar-Thema der Papierlust "Altes und Neues" . Ihren Blog verfolge ich schon seit geraumer Zeit, lasse mich immer gerne anregen und inspirieren, setze auch gerne ein Thema um, aber meistens zeitlich versetzt, so das es nie noch geklappt hat, mal tatsächlich Montags im aktuellen Monat fertig zu sein (auch einer der guten Vorsätze für 2018). Aber jetzt endlich mal.
Am Jahresanfang hänge ich die alten Wandkalender ab (wir haben immer mindestens zwei, weil ich mich nie entscheiden kann) und verwahre sie bis zur weiteren Verwendung in einer der Papierschubladen. Mit der Verwendung hat es bisher gehapert, darum kann ich aus einem gößeren Fundus schöpfen. Eine Idee braucht es ja schließlich auch noch. Die hatte ich beim Suchen nach dem Bibliotheksausweis, der sich dann im Portemonnaie hinter der Krankenkassenkarte fand. Denn die vorgesehenen Fächer reichen für all die Karten schon längst nicht aus. Da hatte ich den Einfall, angelehnt an die bekannten Sammelalben aus Brottüten, ein kleines Minialbum für Kundenkarten zu machen.
Das Format ist vorgegeben, die Kalenderblätter habe ich entsprechend zurechtgeschnitten.
Bunte Blätter, fertig zugeschnitten
Und gefalzt und fertig zum kleben.
Die fertigen Taschen habe ich mittig mit Buchbindeleim aneinandergeklebt, aber nur ungefähr bis zur Hälfte, sie sollen sich ja auffächern.
Der Einband ist aus Graupappe mit Leinenrücken. Um das Büchlein später zusammenzuhalten, habe ich mittig eine Metallöse mit einer Gummischlaufe angebracht.
Einer unserer Freunde ist Kapitän zur See und versorgt mich mit ausgemusterten Seekarten. Die sind ein wahrer Schatz! Riesengroß, tolles Ppaier und ich mag einfach diese Grafik (sagt man das bei Seekarten). Damit habe ich eines der Büchlein gebunden.
Auf Flohmärkten kaufe ich gerne alte Bücher um das Papier weiter zu verarbeiten. Eine Seite aus einem alten Literaturführer habe ich mit einem selbstgemachten Stempel vom Advents-Mail-Art-Projekt 2016 bestempelt und das zweite Kundenkarten-Album damit eingebunden. Die Taschen sind hier aus einem Tapeten-Rest.
Zu guterletzt habe ich mit einem Kreisstanzer noch Griffflöcher oben an die Seiten gestanzt.
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Am Jahresanfang hänge ich die alten Wandkalender ab (wir haben immer mindestens zwei, weil ich mich nie entscheiden kann) und verwahre sie bis zur weiteren Verwendung in einer der Papierschubladen. Mit der Verwendung hat es bisher gehapert, darum kann ich aus einem gößeren Fundus schöpfen. Eine Idee braucht es ja schließlich auch noch. Die hatte ich beim Suchen nach dem Bibliotheksausweis, der sich dann im Portemonnaie hinter der Krankenkassenkarte fand. Denn die vorgesehenen Fächer reichen für all die Karten schon längst nicht aus. Da hatte ich den Einfall, angelehnt an die bekannten Sammelalben aus Brottüten, ein kleines Minialbum für Kundenkarten zu machen.
Das Format ist vorgegeben, die Kalenderblätter habe ich entsprechend zurechtgeschnitten.
Bunte Blätter, fertig zugeschnitten
Und gefalzt und fertig zum kleben.
Die fertigen Taschen habe ich mittig mit Buchbindeleim aneinandergeklebt, aber nur ungefähr bis zur Hälfte, sie sollen sich ja auffächern.
Der Einband ist aus Graupappe mit Leinenrücken. Um das Büchlein später zusammenzuhalten, habe ich mittig eine Metallöse mit einer Gummischlaufe angebracht.
Einer unserer Freunde ist Kapitän zur See und versorgt mich mit ausgemusterten Seekarten. Die sind ein wahrer Schatz! Riesengroß, tolles Ppaier und ich mag einfach diese Grafik (sagt man das bei Seekarten). Damit habe ich eines der Büchlein gebunden.
Auf Flohmärkten kaufe ich gerne alte Bücher um das Papier weiter zu verarbeiten. Eine Seite aus einem alten Literaturführer habe ich mit einem selbstgemachten Stempel vom Advents-Mail-Art-Projekt 2016 bestempelt und das zweite Kundenkarten-Album damit eingebunden. Die Taschen sind hier aus einem Tapeten-Rest.
Zu guterletzt habe ich mit einem Kreisstanzer noch Griffflöcher oben an die Seiten gestanzt.
Und so sieht das Ganze fertig aus:
Ich denke, davon werde ich noch einige anfertigen.
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Wmdedgt
Es ist der fünfte, letztesmal habe ich es ausgelassen, aber heute erzähle ich mal wieder, was ich eigentlich so den ganzen Tag mache.
Um sechs klingelt der Wecker und es ist ziemlicher Blitzstart abgesagt, weil der Mann und ich nich vor der Arbeit zum Amt wollen. Ich muss den neuen Ausweis abholen, der Mann braucht für eine Ausschreibung ein Führungszeugnis. Schnelles Frühstück mit kläglichen Resten (gestern war keine Zeit zum Einkaufen und davor war Utlaub). Dann geht er mit dem Hund während ich dusche, anziehe und schminke. Das war dann so alles so blitzartig, dass wir eine halbe Stunde v o r der Öffnungszeit auf der Gemeinde waren und deshalb noch gleich den dringend nötigen Einkauf machen konnten. Dann zur Gemeinde und den Ausweis abgeholt. Mit online-Funktion, Fingerabdruck und schnick und schnack. Da wird sich die Kollegin freuen, die wartet schon dringend auf die ausweisnummer für die Sicherheitsüberprüfung, hoher Besuch steht ins Haus. Im Shop war dann der Rest der Zeischeninventur fällig und allgemeines Aufräumen, Besprechen der neuen Präsentation. Alles ganz entspannt und ich bin dann etwas früher gegangen. Ich hatte keinen hundesitter für heute Nachmittag, da ich bereits geahnt habe, dass es ein zügiges arbeiten sein würde.
Um halb fünf bin ich also fröhlich zum Bahnhof marschiert um den fünf Uhr Bus zu nehmen. Leider hatte ich das Sturmtief Xavier überhaupt nicht auf der Rechnung. Der Shop ist im Keller und da gehen die Wetterlagen manchmal an einem vorbei. Draußen hat es dann auch sehr heftig geweht,undcder Bahnhof war voller Menschen die nicht weiterkonnten. ein Blick auf die Verkehrsapp, jawohl, kein Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg, keine Straßenbahn und Busverkehr im Stadtgebiet von Potsdam. Na, ich bin ja Potsdam-Mittelmark und mein Bus demzufolge kein Stadtbus. Leider fuhr da auch nichts, wegen umgestürzter Bäume auf der B2. Genauere Infirmationen gab es keine, also hat sich auch niemand von der Haltestelle weggetaut, weil es hätte ja der Bus kommen können. Mich hat nach anderthalb Stunden der Mann gerettet. Auf der ganzen Strecke jede Menge umgestürzte Bäume, die Straßen und Gehwege übersät mit Blättern und Ästen. Mir war schon ganz blümerant zumute, schließlich stehen auf unserem Grundstück auch alte Kiefern, von den Nachbargrundstücken ganz zu schweigen. Aber wir sind glimpflich davon gekommen. Lediglich unsere Pergola ist zusammengebrochen und natürlich ist alles ubersät mit Blättern und Eichenästen vom Nachbargrundstück. Von dort kommt auch schon den ganzen Abend das Geräusch einer Motorsäge, da scheint es größeren Schaden gegeben zu haben. Morgen früh werde ich den Garten aufräumen aber jetzt bin ich mit Decke auf dem Sofa, töckele den Text hier uns Handy, der Fernseher läuft und dann ist gute Nacht angesagt.
Um sechs klingelt der Wecker und es ist ziemlicher Blitzstart abgesagt, weil der Mann und ich nich vor der Arbeit zum Amt wollen. Ich muss den neuen Ausweis abholen, der Mann braucht für eine Ausschreibung ein Führungszeugnis. Schnelles Frühstück mit kläglichen Resten (gestern war keine Zeit zum Einkaufen und davor war Utlaub). Dann geht er mit dem Hund während ich dusche, anziehe und schminke. Das war dann so alles so blitzartig, dass wir eine halbe Stunde v o r der Öffnungszeit auf der Gemeinde waren und deshalb noch gleich den dringend nötigen Einkauf machen konnten. Dann zur Gemeinde und den Ausweis abgeholt. Mit online-Funktion, Fingerabdruck und schnick und schnack. Da wird sich die Kollegin freuen, die wartet schon dringend auf die ausweisnummer für die Sicherheitsüberprüfung, hoher Besuch steht ins Haus. Im Shop war dann der Rest der Zeischeninventur fällig und allgemeines Aufräumen, Besprechen der neuen Präsentation. Alles ganz entspannt und ich bin dann etwas früher gegangen. Ich hatte keinen hundesitter für heute Nachmittag, da ich bereits geahnt habe, dass es ein zügiges arbeiten sein würde.
Um halb fünf bin ich also fröhlich zum Bahnhof marschiert um den fünf Uhr Bus zu nehmen. Leider hatte ich das Sturmtief Xavier überhaupt nicht auf der Rechnung. Der Shop ist im Keller und da gehen die Wetterlagen manchmal an einem vorbei. Draußen hat es dann auch sehr heftig geweht,undcder Bahnhof war voller Menschen die nicht weiterkonnten. ein Blick auf die Verkehrsapp, jawohl, kein Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg, keine Straßenbahn und Busverkehr im Stadtgebiet von Potsdam. Na, ich bin ja Potsdam-Mittelmark und mein Bus demzufolge kein Stadtbus. Leider fuhr da auch nichts, wegen umgestürzter Bäume auf der B2. Genauere Infirmationen gab es keine, also hat sich auch niemand von der Haltestelle weggetaut, weil es hätte ja der Bus kommen können. Mich hat nach anderthalb Stunden der Mann gerettet. Auf der ganzen Strecke jede Menge umgestürzte Bäume, die Straßen und Gehwege übersät mit Blättern und Ästen. Mir war schon ganz blümerant zumute, schließlich stehen auf unserem Grundstück auch alte Kiefern, von den Nachbargrundstücken ganz zu schweigen. Aber wir sind glimpflich davon gekommen. Lediglich unsere Pergola ist zusammengebrochen und natürlich ist alles ubersät mit Blättern und Eichenästen vom Nachbargrundstück. Von dort kommt auch schon den ganzen Abend das Geräusch einer Motorsäge, da scheint es größeren Schaden gegeben zu haben. Morgen früh werde ich den Garten aufräumen aber jetzt bin ich mit Decke auf dem Sofa, töckele den Text hier uns Handy, der Fernseher läuft und dann ist gute Nacht angesagt.
Dienstag, 25. Juli 2017
Sonnengedrucktes
Für die Technik der Sommermailaktion gab es drei Alternativen: Sonnendruck, Inko-Dye und Cyanotypie. Ich habe mich gleich für den Sonnendruck entschieden, da dieser ohne weitere Hilfsmittel auskommt und ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, meine Materialbestände zu reduzieren.
Erste Versuche hatte ich bereits gemacht https://kruschkramerin.blogspot.de/2017/06/sonniger-sonntag.html und dann auf den nächsten sonnigen Tag mit Zeit und Muße gewartet. Statt dessen kam Regen incl. überschwemmten Keller und ich habe schon um den Abgabetermin gebangt, zudem ich ja die erste unserer Gruppe war. Aber uff, pünktlich gab es dann doch noch Sonnentage und der Sonnendruck konnte starten.
ich habe mit den verschiedensten Dingen experimentiert, die mir als Schablone gedient haben. Am besten hat Kunststofffolie funktioniert, da sie gut auf dem Stoff aufliegt. Also habe ich mir verschiedene geometrische Formen und auch Blumen aus Plastik ausgeschnitten (Prospekthüllen).
Die Kreise und Kringel sind einmal Plastikringe, die man in den siebzigern umhäkelt hat und dann zu Taschen zusammengesetzt, Fädelperlen (Ikea aus den neunzigern), Glasmuggelsteine und kleine Glaslinsen (Billy Billig aus den neunzigern). Ausserdem habe ich Stricknadeln, Wäscheklammern, Legosteine und Aufhänger für Christbaumkugeln. Also ein sehr buntes Sammelsurium.
Da ich mich wie immer nicht für ein Motiv entscheiden konnte, haben meine Post-Partnerinnen alle mehr oder weniger verschiedene Drucke bekommen.
Und jetzt eine Bilderflut:
Wäscheklammer, Plastik, Perlen und Glassteine. Über Nacht im Bastelschuppen getrocknet.
Die Wäscheklammern waren keine soo gute Idee, das Holz hat etwas Farbe abgegeben und der Druck wird nicht so scharf, wahrscheinlich weil das Holz auch Farbe aufsaugt und evtl. nicht ganz plan aufliegt.
Perlen, Muggelsteine, Glaslinsen und Plastikformen.
Blumen mit Plastikringen und Glaslinsen.
Blumen mit Glasbruch. Ein Regalboden aus Sicherheitsglas ist mir vor
Jahren zerbrochen und ich fand die Teile so interessant, dass ich einige
aufgehoben haben und sogar beim Umzug vor sechs Jahren mitgeschleppt
habe. Mit Recht wie ich finde.
Mandala mit Plastikfolienblume und -Formen.
Legosteine. Vorher und nachher.
Stricknadeln an Foliengeometrie.
Und dann gingen die Stoffdrucke auf die Reise:
Erste Versuche hatte ich bereits gemacht https://kruschkramerin.blogspot.de/2017/06/sonniger-sonntag.html und dann auf den nächsten sonnigen Tag mit Zeit und Muße gewartet. Statt dessen kam Regen incl. überschwemmten Keller und ich habe schon um den Abgabetermin gebangt, zudem ich ja die erste unserer Gruppe war. Aber uff, pünktlich gab es dann doch noch Sonnentage und der Sonnendruck konnte starten.
ich habe mit den verschiedensten Dingen experimentiert, die mir als Schablone gedient haben. Am besten hat Kunststofffolie funktioniert, da sie gut auf dem Stoff aufliegt. Also habe ich mir verschiedene geometrische Formen und auch Blumen aus Plastik ausgeschnitten (Prospekthüllen).
Die Kreise und Kringel sind einmal Plastikringe, die man in den siebzigern umhäkelt hat und dann zu Taschen zusammengesetzt, Fädelperlen (Ikea aus den neunzigern), Glasmuggelsteine und kleine Glaslinsen (Billy Billig aus den neunzigern). Ausserdem habe ich Stricknadeln, Wäscheklammern, Legosteine und Aufhänger für Christbaumkugeln. Also ein sehr buntes Sammelsurium.
Da ich mich wie immer nicht für ein Motiv entscheiden konnte, haben meine Post-Partnerinnen alle mehr oder weniger verschiedene Drucke bekommen.
Und jetzt eine Bilderflut:
Wäscheklammer, Plastik, Perlen und Glassteine. Über Nacht im Bastelschuppen getrocknet.
Die Wäscheklammern waren keine soo gute Idee, das Holz hat etwas Farbe abgegeben und der Druck wird nicht so scharf, wahrscheinlich weil das Holz auch Farbe aufsaugt und evtl. nicht ganz plan aufliegt.
Perlen, Muggelsteine, Glaslinsen und Plastikformen.
Blumen mit Plastikringen und Glaslinsen.
Mandala mit Plastikfolienblume und -Formen.
Legosteine. Vorher und nachher.
Stricknadeln an Foliengeometrie.
Sonntag, 9. Juli 2017
Fleissiger Sonntag
Heute wollte ich unbedingt in den Shop fahren um den einzigen Tag, an dem keine Ware ankommt, zu nutzen um endlich einmal die Ablage auf Vordermann zu bringen. Eigentlich wollte ich mit dem Rad fahren, habe aber kurz vorher gekniffen und den Mann gebeten, mich zu fahren. Ich habe tatsächlich Angst davor, das neue e-bike einige Stunden draussen stehen zu lassen. Trotz inzwischen zwei Schlössern. Morgen werde ich mal zur Apotheke im nächsten Ort fahren, ich muss mich einfach darin üben, den Schrecken zu überwinden.
Auf dem Weg war am Rand ein kleines " zu verschenken"-Häufchen und da kann ich halt nicht daran vorbei, obwohl ich gerade am ausmisten bin. Aber ein kleines buntes Kästchen musste mit.
Dann habe ich bis kurz vor fünf Ablage gemacht und auch einiges wegearbeitet, morgen werde ich weitermachen, bis wir endlich mal aktuell sind.
Der Mann hat mich dann wieder abgeholt und ich habe lecker Hähnchenschenkel mit Tomaten und Kartoffeln im Backofen geschmort, zum Nachtisch gab es Zuckermelone und wir haben den Tag gemütlich im Garten auf der Terrasse ausklingen lassen.
Gerade habe ich mich am Computer noch ein wenig in der Bildbearbeitung geübt, da habe ich heftige Defizite, Ergebnisse kann ich leider noch nicht zeigen, aber vielleicht demnächst.
Auf dem Weg war am Rand ein kleines " zu verschenken"-Häufchen und da kann ich halt nicht daran vorbei, obwohl ich gerade am ausmisten bin. Aber ein kleines buntes Kästchen musste mit.
Dann habe ich bis kurz vor fünf Ablage gemacht und auch einiges wegearbeitet, morgen werde ich weitermachen, bis wir endlich mal aktuell sind.
Der Mann hat mich dann wieder abgeholt und ich habe lecker Hähnchenschenkel mit Tomaten und Kartoffeln im Backofen geschmort, zum Nachtisch gab es Zuckermelone und wir haben den Tag gemütlich im Garten auf der Terrasse ausklingen lassen.
Gerade habe ich mich am Computer noch ein wenig in der Bildbearbeitung geübt, da habe ich heftige Defizite, Ergebnisse kann ich leider noch nicht zeigen, aber vielleicht demnächst.
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