Donnerstag, 3. November 2016

Foto des Tages, 1

Die tiefstehende Sonne leuchtet durch die Bäume.

Sterne und Zapfen

Im Netz gibt es einige Anleitungen für Sterne aus Butterbrottüten. Davon habe ich immer reichlich im Hause, also konnte ich mit meiner Nachbarin und Freundin loslegen. Die Tutorials haben nicht zuviel versprochen, es ist wirklich kinderleicht, superschnell gemacht und die Sterne sind wunderschön.



Dann waren die Tüten alle und weil wir so in Schwung waren, haben wir mit Zapfen weitergemacht. Ich habe vor Jahren mal einige Pappmaché Tannenzapfen gekauft, die sich  öffnen lassen (ähnlich wie die Papp-Ostereier). Ich hatte damals auch angefangen sie zu bemalen, bin aber nicht fertig geworden und so lagerten sie jahrelang in einer Kiste. Jetzt habe ich sie hervorgeholt, und wir haben angefangen, sie zu bemalen. Mit einer ebenfalls schon seit Jahren in der Farbkiste lagernden Farbe, die ich mal bei einem Ausverkauf erstanden habe. Liquid gold, ein Produkt aus Amerika.
Das Gold ist eher kupferfarben und die Farbe leider keine Acrylfarbe sondern lösemittelhaltig und stinkend. Löst bei mir normalerweise sofort Migräne aus. Aber wir haben flott gearbeitet und das vorläufige Ergebnis ist ganz schön geworden.
 und hier gemeinsam mit den vor Jahren bereits bemalten Zapfen am Dekoständer:
Etwas Verzierung wird noch draufkommen und dann kommen sie, endlich, auf den Markt.

Am Abend war dann noch mehr Bastelei im Atelier, schließlich wollen wir mit den Tütensternen unsere Veranstaltung schmücken. Und nebenbei wurden noch mehr Pläne geschmiedet, es wird spannend.

Mittwoch, 2. November 2016

Im Atelier

Der Fuß ist endlich wiederhergestellt, also bin ich diese Woche am Montag und auch heute endlich wieder im Atelier gewesen. Das Kreativhaus Rechenzentrum veranstaltet am 18.12. einen Weihnachtsmarkt, da muß ich noch richtig viel produzieren, sonst habe ich einen halbleeren Stand.

Hier aber schon die ersten Ergebnisse:
Ein Stapel kleiner Büchlein mit (austauschbarem) Notizblock.
Und dann habe ich auch einige Schachtel-Rohlinge gefertigt, die jetzt über Nacht trocknen und von zwei Schächtelchen mit Mosaikfliesen beschwert , bzw. mit Gummibändern zusammengepresst werden.

Morgen werde ich dann tagsüber zuhause arbeiten, aber am Abend ist , wie an jedem 1. Donnerstag im Monat, offenes Atelier und es gibt, auch wie immer, einen "Rundgang durch das Eckige" geführt von unserer Kulturmanagerin Anja. Und anschließend treffen sich noch einige von uns zur "Feinplanung" für den Weihnachtsmarkt und zum Deko basteln. Ich werde berichten.

Das Paradiesbuch ist .... fertig!

Dem Zeh geht es wieder besser, große Sprünge sind noch nicht drin, aber am (umfunktionierten) Esstisch kann ich schon wieder schöne Dinge erschaffen. Und so ist auch das Paradiesbuch endlich fertig geworden.

Aus der Schweiz erreichten mich ja auch noch Seiten, schön und kreativ, leider hatte ich keine Zeit mehr, diese zu verlinken, aber natürlich zeige ich sie hier:













Wie immer mit sehr eigenwilliger Bild-Anordnung.

Und so sah es auf dem Wandbord dann über die Wochen hinweg aus:




Schön war das.

So, seit ewig schlummert dieser Post auf dem PC. Es fehlten halt noch die Bilder vom Paradies-Buch. Mal fehlte das Licht, mal die Zeit.

Die Buchdeckel habe ich als Collagen gestaltet. Material hatte (und habe) ich ja mehr als genug vo n all den schönen Umschlägen, Innen wie Aussen.

Seht selber: Das Titelbild:


Umschlag Innenseite:


Die Rückseite:

Rückseite, Innen:



Das Binden fiel mir ziemlich schwer. Ein Probebüchlein für Skizzen hatte ich bereits gefertigt, das ist mir auch gut gelungen. Aber bei diesem ging fast alles schief, was nur schiefgehen konnte. Ich hatte noch eine zusätzliche Seite mit einer Tasche gefertigt, die all die Papierreste aufnehmen sollte, die ich für die Collagen nicht verarbeitet habe. Das Papier ist gleich beim Binden gerissen, also habe ich diese Seite einfachweggelassen. Dann habe ich es geschaft, trotz mehrmaligen Messens, die Löcher ungleich zu verteilen und zu guter Letzt ist die Rückseite verdreht, so daß die Schrift seitlich ist. Das sollte sie hier nicht sein. Ich habe geflucht und gezetert, aber passiert ist passiert ich zeige das Buch jetzt trotzdem:




Fazit: Es war eine große Herausforderung, manchmal anstrengend aber es hat mir viel Freude und Spass gemacht. Zur Advents-Mail Art habe ich mich bereits angemeldet.




















Dienstag, 27. September 2016

Oh weh, der Zeh

Liebe Alle,
Leider leider wird mein Paradiesbuch wohl nicht rechtzeitig fertig werden. Ich hatte am Donnerstag eine Operation am Knochen des grossen Zeh und die Sache heilt nich ganz so wie sie soll. Das bedeutet liegen, liegen, liegen. Und da kann ich halt schlecht schnippeln und kleben und buchbinden. Aber sobald ich wieder auf den Beinen bin, reiche ich mein Buch "nach". Ich habe so wunderbare Sommerpost erhalten und wirklich viel Freude daran gehabt und mich ja auch schon sehr auf das zusammenstellen der Bögen und das Binden gefreut, nun wird es wohl noch eine oder zwei Wochen warten müssen. Aber es kommt, versprochen ist versprochen!

Mittwoch, 14. September 2016

Mustermittwoch

Noch nie habe ich am Mustermittwoch teilgenommen, aber immer bwundernd die Beiträge angeschaut. Beim Thema "Buchmuster" hält es mich aber nun doch nicht mehr.
Inspiriert haben mich diese Bücher:


Es sind alte Scherz-Krimis, überwiegend von Agatha Christie, deren Werke ich vollständig habe. Sie erinnern mich an Lesetage mit meiner Oma, die ein großer Krimifan war. Und sobald meine Mutter aus dem Haus war, wurde die Krimi-Kiste hervorgeholt und wir beiden versanken in eine andere Welt. Wir schlenderten durch englische Dörfer in denen merkwürdige Dinge passierten und gingen  gemeinsam mit Miss Marple, Hercule Poirot, den Beresfords und Anderen auf Verbrecherjagd. Mir war diese Lektüre eigentlich streng verboten, ich war noch ein Kind, aber ich habe sie geliebt. Und wir lasen auch Sherlock Holmes, Dorthy Sayers, Kommissar X (noch strenger verboten), Jerry Cotton (ganz streng verboten), Edgar Wallace, Durbridge und vieles mehr. Meine Oma war gebürtige Londonerin, ich denke, es war auch zum Teil die Welt ihrer Kindheit (ohne die Morde natürlich).

Das Rückenmuster ist ja sehr markant, ich habe zwei Stempel gecschnitzt, einen gestreiften und ein ganz schlichtes Rechteck für den roten Eindruck.

Und dann ausprobiert:

Leider habe ich keine schwarzen Stempelkissen. So blau/rot auf weißem Grund hat das Ganze etwas maritimes finde ich.

Auf einer Buchseite (Krimi) sieht es schon anders aus.

Sehr ordentlich.

Ich glaube, da werde ich noch mehr ausprobieren.


Montag, 5. September 2016

WMDEDGT

Zur Zeit bin ich  Strohwitwe, der Mann ist in Afrika, arbeiten. Jeden zweiten Montag kommt meine Haushaltshilfe und bringt die Bude hier mit Schwung auf Vordermann. Also aufstehen um sieben, das Chaos von gestern auf dem Esstisch beseitigen ( ich klebe gerade ein kleines Erinnerungsheft vom Schweden- Urlaub). Um acht Uhr klingelt es, der Hund rast zur Tür,  er weiss,  gleich gibt es Leckerli.  Es ist kühl draussen und regnerisch,  super für die Hunderunde,  da ich wegen Wehzeh keine geschlossenen Schuhe tragen kann. Um 10.00 sind wir wieder zurück und es gibt erstmal Kaffeepause  für meine Haushaltshilfe und mich. Ich bin zur Zeit im absoluten umräumwahn. Der Schreibtisch ist gestern von quer im Raum zu längs am Fenster gewandert, allerdings sind jetzt zwei schubladenschränkchen übrig und bastelkram  in kistchen  und Kästchen steht auch überall auf dem Boden.  Also erstmal den Boden freiräumen und die Schränkchen zur Seite schieben,  sonst kann hier nicht gewischt werden.  Danach bereite ich mir ein schnelles Mittagessen zu, verabschiede meine Hilfe und mache mich wieder ans umräumen.  Jetzt sollen ein Sofa und der 60igerjahre teaksekretär den Platz tauschen. Und ein gösserer schubladenschrank und das ganze bastelchaos müssen irgendwie weg. Also rücke und schiebe ich wie verrückt. Das Sofa ist ja einfach,   aber der Sekretär ist richtig schwer.  Dabei sieht er eigentlich sehr schlank  aus. Also alle Schubladen  (3) raus, auf dem Sofa stapeln. Auf dem Esstisch schwanken schon zwei türme aus je vier Schubladen vom bastelkramschrank. Dann zwei Lappen unter zwei Beine und auf geht es. Sieht super aus, aber das grosse gerahmte warhol- Plakat passt nicht mehr an den haken. Jetzt steht es auf dem Sekretär,  der ja viel höher ist als das Sofa. 
Das Sofa macht sich super an dem neuen Platz.  Und die Wände wirken nicht mehr so unruhig. 
Aber der bastelkram ist natürlich immer noch da. Ich habe immer nur Dinge aus dem Atelier und dem Gartenhaus geholt, jetzt türmt sich alles.
Hund und ich gehen in den Garten und dann wird das Gartenhaus aufgeräumt. Ursprünglich war es als Atelier gedacht, aber nicht praktikabel.  Jetzt habe ich einen Raum in Potsdam und das schöne Hüttchen ist zum Gerümpelschuppen verkommen. Also wie gehabt, räumen und rücken. Und fegen. Der zementstaub des Bodens ist grässlich, ich huste wie verrückt,  aber jetzt muss dass! Um halb sechs ist alles fertig und der Hund und ich hechten zum Schlachter,  mir ist nach Würstchen und Kartoffelsalat. Und noch zum Supermarkt,  der hier allerdings nur ein discounter ist, schnell noch Obst kaufen. Und hurra, wir treffen Freundin A. mit Hund und gehen spontan noch eine grosse Runde übers Feld. 
Um acht gibt es dann essen für Hund und Frau und dann Chatten mit Mann in Afrika und Tochter in Wien. Jetzt ist Sofa und blödsinnsprogramm gucken. Und morgen wandert der Bastel-, Mal-, Druck- und Stempelschnitzkram in das Gartenhaus. Und die beiden übrigen Schubladenschränkchen in den Keller.  Morgen. Und dann räume ich dasNähzimmer um. Und das Wohnzimmer.  Das Sofa auf dem ich gerade sitze könnte auch an einer anderen Wand stehen. Mal die Perspektive ändern.