Samstag, 7. Mai 2016

Hereinspaziert

Heute war großes Räumen, dekorieren und allgemeine Aufhübschen des Ateliers angesagt. Also nach einem schnellen Frühstück das Auto mit all dem Krimskrams der noch mitmusste beladen(und dem Hund) und dann ab in die Stadt. Ersteinmal die neu bepflanzten Blumenkästen und die Beete giessen und danach nach oben und ersteinmal die Türdekoration vollenden. Natürlich war es ein Pappelement zu wenig und so mußßte schnell noch eines umklebt werden und noch einige Ballons gefaltet werden. Und so sieht es jetzt aus:
Dann kam der Beste vom Hundespaziergang (Havelbucht) zurück und wir haben den Arbeitstisch etwas schräg gestellt um mehr Raum zu schaffen, alle Kästchen nett in den Schubladen angeordnet und ich habe die gestern am Computer zu Hause gesschriebenen und ausgedruckten Preisschildchen an den Regalen angebracht. Und dannSchachteln, Notizbücher und Magnete fotografiert werden. Mit allem dies und das hat die ganze Sache doch bis sechs Uhr abends gedauert und ich war rechtschaffen müde. Aber echt zufrieden.
Die Tafel mit den Magneten. Ich habe sie aus den vielen Resten gefertigt, die so anfallen. Auf die Rückseite selbstklebende Magnetfolie angebracht und so sieht das dann aus:
An der Wand hängen alte Holzschubladen als Regale für die Schachteln und eine Bilderleiste für die Notizbücher und noh mehr Schachteln.
Heute hat das ganze Haus nur so gesummt und gebrummt vor Aktivitäten. Viele Künstler waren da und haben gehängt, den letzten Schliff gegeben, Stühle wurden drinnen und draussen aufgestellt, eine Bühne für die Bands und, und, und. Jetzt freuen wir uns auf morgen und hoffen auf viele interessierte Besucher.

Montag, 14. März 2016

Unterwegs

Aus Gründen (wie Frau brüllen immer so schön sagt) verbringe ich diese Woche bis Donnerstag in Köthen in Sachsen-Anhalt. Wie übrigens auch schon die letzte Woche. Hier fühle ich mich ein bisschen am Ende der Welt. Die (klein)Stadt Köchen istvrecht ansehnlich, schöne alte Häuser, schick in Schale und es gibt sogar ein Schloss. Leider habe ich tagsüber keine Zeit, es zu besichtigen und abends ist zu. Und "zu" ist hier leider vieles. Die Geschäfte schließen um 18.00 Uhr. Das hat mich letzte Woche schier verzweifeln lassen, denn zumindest eine Flasche Wasser für tagsüber hätte ich dann schon gerne gekauft. Glücklicherweise hat mir ein Busfahrer dann den Weg zu einem Discounter gezeigt, der auch vom Zentrum aus zu Fuß erreichbar war und denn auch bis 20.00 uhr geöffnet hat. Das Leitungswasser riecht derartig nach Chlor,  dass wollte ich denn doch nicht trinken. Und habe ich schon gedacht, das Hotelzimmer in dem i h vergangene Woche gewohnt habe, wäre, vorsichtig ausgedrückt,nicht gut, so ist die Pension in der ich jetzt untergekommen bin noch ein bisschen schrecklicher. (Das Hotel ist ausgebucht). Hellhörig,  auch hier unbeheiztes Bad,  schreckliche Einrichtung,  wackeliges Internet und seltsam muffiger Geruch im Gastraum .  Bin sehr gespannt auf das Frühstück.  Habe mir aber eine notversorgung mitgebracht.  Banane, Apfel und Avocado, Rosinen und Mandeln.
Aber immerhin war ich mit dem Kollegen nett essen. In einem der beiden Restaurants in denen das möglich ist. Ab morgen bin ich leider den Rest der Woche allein hier.
Aber es gibt ein Kino und  mein zimmer hat einen Farbfernseher. Wird extra erwähnt. Röhre zwar, aber Frau freut sich.
Bis morgen dann und mit Fotos.

Mittwoch, 2. März 2016

Technik

An und für sich bin ich ja recht ja technikaffin. Wenn da nicht mein Öko-Gewissen wäre von wegen Ressourcen, Entsorgung usw., hätte ich wohl jedes gadget, dass gerade angesagt ist. Habe ich aber nicht.  Aber mein mobilphone ist das mit dem Apfel. Wird aber auch mein letztes dieser Marke sein. Denn es nervt.  Gewaltig. Nicht nur die geringe Akkulaufzeit, es ist die Kabellage  die nervt. Das vierte Telefon mit der dritten Änderung des Steckers (nennt man die noch so?). Und dann brechen die Kabel ständig. Und haben Wackelkontakt und wollen nicht mehr. Und da das originalzubehör meiner Meinung nach völlig überteuert ist, habe ich mir also vom Händler meines Vertrauens ein deutlich günstigeres Kabel eines anderen Herstellers geben lassen. Ist auch am Anfang alles gut gewesen.  Dann hat es nach dem runterladen eines des zahlreichen Updates angefangen zu meckern, wenn ich das Handy zum Aufladen in die Buches des Zigarettenanzünders anschließen wollte. 'Kein Originalzubehörteil'. Jammer, Jammer.
 Okay, dann eben kein Aufladen  während der Fahrt.  Bei meinem Mann kein Problem,  sein Sa...ung  muckst sich nie!
Und heute hat es auch noch den Anschluss an den computer verweigert. Kein Originalzubehörteil.  Die alte Leier. Ich wollte die Fotos runterladen. Grrr.
Also Cloud eingerichtet und jetzt hoffe ich, dass die Bilder auf den Rechner kommen. Sonst grosses grrr.  Und morgen Austausch gegen ein Modell einer Firma deren Geräte Norm-Eingangsbuchsen haben und nicht gleich die Arbeit verweigern, wenn das Kabel mal ein anderes ist.
Wie gesagt, ich mag Technik, aber sie soll bitte auch tun was sie tun soll. Und nicht nerven.

Dienstag, 1. März 2016

Gefunden

Gestern habe ich ja angefangen, den Boden aufzuräumen und heute hat es sich schon gelohnt!
Meine seit ca. zwei Jahren schmerzlich vermisste Strickjacke ist wieder aufgetaucht. Ich hatte sie wirklich überall gesucht, alle Familienmitglieder (Mann und Tochter) beschuldigt, sie entweder falsch weggeräumt oder ausgeliehen und dann vergessen zu haben. Habe den Schrank und den Ständer mit den Wintersachen um und umgeräumt, den Kleiderschrank komplett ausgeräumt und neu geordnet (tat ihm auch mal gut), und nichts war. Die Jacke war und blieb spurlos verschwunden. Für mich besonders doof, da ich zu den Menschen gehöre, die ziemlich empfindlich auf Wolle reagieren, alles kratzt immer, und die Jacke ist eines der wenigen Strickteilen, die ich tragen kann. Ich konnte es mir nur so erklären, dass ich sie in einem Hotel liegengelassen habe, obwohl so ein doch recht großes Teil? Alle Koffer hatte ich natürlich auch durchsucht.
Jetzt ist sie einer Tragetasche aufgetaucht. Sie stand auf dem Boden, unser ältester und ollster Schlafsack war drin. den wollte ich ins Regal legen und ..TADAA!.. unter dem Schlafsack war die Strickjacke! Ja, ähm, wahrscheinlich beim Übernachten auf der Couch der Freundin in Hamburg  alles schnell und auf den letzten Drücker zusammengepackt und zuhause, statt richtig aufzuräumen, einfach die Tasche auf den Dachboden und fertig. Naja, ich gelobe Besserung.
Erstmal habe ich das gute Stück von Jacke gewaschen, und jetzt liegt sie vorsichtig zum Trocknen ausgebreitet auf dem Wäscheständer.

So, und jetzt mache ich auf dem Boden weiter, mal sehen, was da noch alles zum Vorschein kommt.

Montag, 29. Februar 2016

Gute Vorsätze

Heute habe ich mal angefangen, meine Sportvorsätze in die Tat umzusetzen. Und zwar probiere ich mal ein Internet-Training aus. In der "Abnehm"-Ausgabe der Brigitte ist ein Gutschein-Code für ein Probeabo bei einem Internet-Fitness-Club. Kündigung nicht erforderlich, das Abo endet nach Ablauf der Probezeit automatisch. Das Heft vom Januar hatte ich noch aufgehoben (wie auch die meisten anderen Zeitschriften, die ich so kaufe) und mich heute angemeldet und ein Training freigeschaltet.
Heute früh habe ich aber einige andere Übungen gemacht, am Donnerstag get es dann richtig los.
Und die Hunderunde fand heute per Rad statt. Da ist Anton immer ganz aus dem Häuschen. Er liebt es, mal "richtig" laufen und rennen zu können, obwohl er bereits ein älterer Herr von 11 Jahren ist.

Und mit den guten Vorsätzen nicht genug, bin ich noch auf den Dachboden gestiefelt und habe begonnen, in dem absoluten Chaos Ordnung zu schaffen. Zwei riesengroße Taschen (diese karierten) voller Klamotten sind nach unten gewandert, werden gewaschen und dann gespendet.
Und ein Karton mit Büchern ist auch sortiert. In "kann auf dem Boden bleiben" (betrifft geliebte Kinderbücher), "muß nach unten" überwiegend Gartenbücher und "Oxfam". Es ist eine Schande, wird sind vor 5 Jahren umgezogen und immer noch ist nicht alles ausgepackt. Was aber auch daran liegt, dass dieses Haus zwar mehr Wohnquadratmeter hat als das vorige aber leider deutlich weniger Stauraum. So ist vieles, was vorher ordentlich in Regalen in verschiedenen (10) Kellerräumen lagerte, jetzt halt in heillosem Chaos zwischen Dachboden, Kellerflur und Garage mäandert. Aber das wird anders. Äh, hoffe ich zumindest. Denn im Grunde meines Herzens bin ich Chaotin.

Und natürlich habe ich heute auch meine Lieblings-Blogs "abgeklappert", von denen einige mich, wie meistens, recht deprimiert zurückgelassen haben. Frau nahtlust hat heute wieder ein entzückendes Minibuch gezeigt, meine diesbezüglichen Versuche sind im papierkorb gelandet. Aber ich werde es noch einmal angehen. Ich finde diese Idee und ihre Umsetzung so schön und das ganze Haus hier ist praktisch voller Papier, da muß doch was gehen!

Montag, 11. Januar 2016

Blue Monday

Morgens läuft bei uns das Radio. Und wir laufen (oder gehen) auch. Ins Bad, Treppe runter, in die Küche, zur Tür wegen Katze raus und Katze rein, zum Briefkasten wegen Zeitung. Da kriegt man nicht immer alles sofort und vollständig mit. "... ist im Alter von 69 Jahren gestorben". Ja, aber wer? Wir schauen uns an, mhh, keine Ahnung. Naja, kommt ja bestimmt gleich noch einmal. Dann der Schock: David Bowie. Eine Nachricht, die mir fast die Füße wegzieht. Er war für mich einer der größten Musiker. Zu seinen Songs habe ich in den siebzigern und achtzigern in München die Nächte durchtanzt. Das war mehr als nur Musik, er hat ein Lebensgefühl ausgedrückt. Und unvergessen seine Filme. Seine schmale androgyne Gestalt, mal war er geschminkt, mal nicht, immer ein Anderer und doch ganz er selbst. Wir wollten natürlich so sein wie Bowie. Nächte in Clubs verbracht, im Morgengrauen durch den englischen Garten gewandert, mit der ersten Tram heimgefahren, das Make-up  hing schon schief und halb verwischt im Gesicht, die Schuhe in der Hand. Seine Musik war mein Soundtrack dieser Jahre.
Leb wohl, thin white Duke. Es ist zu früh, aber das ist es immer.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Allltag

Dass ich ein Atelier im Rechenzentrum in Potsdam habe, erwähnte ich ja bereits. Heute war ein Vorbereitungstreffen für die "Unterwegs im Licht"-Veranstaltung. die am 23. Januar in Potsdams historischer Mitte stattfindet. Und auch das Rechenzentrum gehört zur historischen Mitte, wir nehmen also auch teil und haben uns einiges einfallen lassen. Was, werde ich aber noch nicht verraten.
Und natürlich kann wer will, auch sein Atelier für die Besucher öffnen. Na, das mache ich doch und muß dafür dann auch die nächsten Tage verstärkt "produzieren".
An solchen Treffen nehme ich gerne teil, nicht nur um mich konkret mit dem Projekt auseinanderzusetzen, sondern auch um noch mehr Mieter kennenzulernen. Und die Welt ist ja bekanntlich klein, das eigentliche besprechen war schon beendet, aber man sitzt ja noch ein paar Augenblicke beisammen, kam tatsächlich heraus, dass eine Künstlerin und ich vor über dreissig Jahren auf derselben süditalienischen Insel einige Zeit zugebracht hatten! Und nicht nur dass, wir kannten offensichtlich die selben Leute und wohnten in deren Haus!
Solche Begegnungen habe ich immer wieder. Vor einigen Jahren habe ich von der Theorie gelesen, dass jeder Mensch mit jedem beliebigen anderen Menschen auf der Welt nur durch acht Personen getrennt ist, was bedeutet dass man über maximal acht Leute Kontakt zu praktisch jedem Menschen herstellen kann. Ich glaube, im "Zeit-Magazin" wurde damals versucht, diese These zu prüfen. Und es hat funktioniert.
Dann bin ich auch kurz in meinem Raum gewesen, um habe festgestellt, das er entsetzlich chaotisch aussieht, was daran liegt, daß ich in der Vorweihnachtszeit immer nur kurz reingerauscht bin, Dinge geholt bzw. gebracht habe, Material zusammengekramt habe und die dabei entstandene Unordnung aus Zeitmangel einfach so gelassen habe. Da ist auf jeden Fall ein Aufräumtag fällig. Und die weiß gestrichenen Schubladen, in denen ich meine Schachteln präsentieren möchte, müssen auch noch an die Wand.
Und ich habe das obligate Foto gemacht. Mein Raum hat nämlich eine wunderbare Sicht auf die Kuppel der Nikolai-Kirche, und jedesmal, wenn ich da bin, mache ich ein Foto.
Hier das heutige: