Auf jedem Flohmarkt und in jeder Kleiderkiste von DRK bis Oxfam halte ich Ausschau nach ihnen. Eine kleine Auswahl habe ich fotografiert. Hier:
Über Haus, Hof und Garten, Wolle, Stoffe, Farbe und Papier. Von Flohmärkten und sonstigen Schatzsuchen und dem Leben im Allgemeinen und Besonderen.
Dienstag, 17. Februar 2015
Kleiderbügel
kaze hat in ihrem Blog ein wunderbares Fundstück gepostet, nämlich eine Kleiderbürste, die gleichzeitig als (Klapp)kleiderbügel dient. Ausserdem fragte sie sich, ob es wohl Sammler von Kleiderbügeln gäbe. Ja. Mich. Und zwar solche aus den 50igern und 60igern, die mit buntem Plastik überzogen sind. Ich liebe die Muster und es finde es einfach sehr nett, wie diese Bügel aus den Ausschnitten von Blusen und Kleidern hervorblitzen und nochmal eine extra Portion Farbe in den Schrank bringen.
Auf jedem Flohmarkt und in jeder Kleiderkiste von DRK bis Oxfam halte ich Ausschau nach ihnen. Eine kleine Auswahl habe ich fotografiert. Hier:
Schön. Oder?
Auf jedem Flohmarkt und in jeder Kleiderkiste von DRK bis Oxfam halte ich Ausschau nach ihnen. Eine kleine Auswahl habe ich fotografiert. Hier:
Montag, 2. Februar 2015
Rückblick Januar
Na, alle Welt postet wunderbare Monatsrückblicke, nur ich habe da nichts vorzuweisen. Aber es ist ja noch nicht zu spät für gute Vorsätze, oder? Also hier ist einer: Monatsrückblicke.
Aber wie war denn nun der Januar 2015?
Angefangen hat der Januar mit Arbeit, am 1.1.15 hatte ich nämlich Dienst (mein Arbeitsplatz ist ein Theater).
Das erste Wochenende haben wir die Tochter in Greifswald besucht und uns in Lubmin, einem kleinen Seebad ganz in der Nähe einquartiert. Lange Strandspaziergänge für Mensch und Hund.
Ist das rosa Bändchen nicht einfach süß?
Da es ja auch sehr mild war, zog es mich in den Garten und ich habe das erste Feuerchen des Jahres entfacht.
Auf einem Abendspaziergang durch Potsdam, fielen mir zu Abholung bereitgelegte Tannenbäume auf. Wäre eine wunderbare Illustration des Andersen-Märchens.
Und wieder ein Arbeitswochenende, diesmal in Frankfurt/Oder. Es blieb Zeit über die berühmte blaue Brücke nach Polen zum sogenannten Polenmarkt zu fahren. Mein erster Besuch im Nachbarland.
Und natürlich mein Patchworkversuch.
Das war so im Großen und Ganzen der Januar 2015.
Aber wie war denn nun der Januar 2015?
Angefangen hat der Januar mit Arbeit, am 1.1.15 hatte ich nämlich Dienst (mein Arbeitsplatz ist ein Theater).
Das erste Wochenende haben wir die Tochter in Greifswald besucht und uns in Lubmin, einem kleinen Seebad ganz in der Nähe einquartiert. Lange Strandspaziergänge für Mensch und Hund.
Und ich habe im Januar zum ersten Mal Stoff im Internet bestellt. Im Blog http://www.das-mach-ich-nachts.com/ wird so engagiert und liebevoll über http://www.stoffsalat.de/ den Stoffladen von Grete berichtet, und ich habe da lange widerstanden, aber jetzt musste ich doch bei den Schnäppchen mal zuschlagen und habe mir ein kleines und feines Stoffpaket bestellt. Ich bin ganz angetan von der Qualität und der netten Verpackung. Aber natürlich ist Stoffe "live" aussuchen und anfassen können noch besser.
Ist das rosa Bändchen nicht einfach süß?
Da es ja auch sehr mild war, zog es mich in den Garten und ich habe das erste Feuerchen des Jahres entfacht.
Und wieder ein Arbeitswochenende, diesmal in Frankfurt/Oder. Es blieb Zeit über die berühmte blaue Brücke nach Polen zum sogenannten Polenmarkt zu fahren. Mein erster Besuch im Nachbarland.
Das war so im Großen und Ganzen der Januar 2015.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Pausenende
Hier war jetzt eine lange Pause, aber nun geht es weiter. Ich habe festgestellt, dass mir zwar gerne und viel Blogbeiträge durch den Kopf gehen, vor allen Dingen auf den Hundegängen, jedoch hapert es bei mir mit der praktischen Umsetzung. Aber daran werde ich arbeiten. Vorsatz für das Neue Jahr!
Ein anderer Vorsatz (viele habe ich nicht) ist der Stoffabbau. Leider bin ich damit noch nicht so wirklich voran gekommen, aber auch daran arbeite ich. In der Zeit "zwischen den Jahren" habe ich mich mal an einem Patchwork-Stern versucht und bin von dem Ergebnis sehr angetan.
Hier der Anfang des Zusamenfügens.
Und hier der fertige erste Stern.
Die Stoffe sind aus meinem sehr großen Vorrat und zwar stammt der karierte Stoff aus einer Kiste, die ich von einer Nachbarin aus der "alten Heimat" bekommen habe, es sind Reste von Ärmeln (da wurde wohl aus einem Langärmeligen Hemd ein kurzärmeliges gemacht). Die blauen Blümchen waren mal ein wunderbar weicher Flanellschlafanzug den mir meine Tante mal vor Urzeiten genäht hat und die Kringel auf blauem Grund ein Schlafanzug meines Mannes.
Also ganz prima geeignet, endlich die Restekisten zu leeren.
Die Mitte passt noch nicht ganz exakt zusammen, mal sehen, vielleicht kommt da noch eine Rosette drauf.
Am Ende wird es (hoffentlich) ein großer Quilt für unser Bett werden.
Ein anderer Vorsatz (viele habe ich nicht) ist der Stoffabbau. Leider bin ich damit noch nicht so wirklich voran gekommen, aber auch daran arbeite ich. In der Zeit "zwischen den Jahren" habe ich mich mal an einem Patchwork-Stern versucht und bin von dem Ergebnis sehr angetan.
Hier der Anfang des Zusamenfügens.
Und hier der fertige erste Stern.
Die Stoffe sind aus meinem sehr großen Vorrat und zwar stammt der karierte Stoff aus einer Kiste, die ich von einer Nachbarin aus der "alten Heimat" bekommen habe, es sind Reste von Ärmeln (da wurde wohl aus einem Langärmeligen Hemd ein kurzärmeliges gemacht). Die blauen Blümchen waren mal ein wunderbar weicher Flanellschlafanzug den mir meine Tante mal vor Urzeiten genäht hat und die Kringel auf blauem Grund ein Schlafanzug meines Mannes.
Also ganz prima geeignet, endlich die Restekisten zu leeren.
Die Mitte passt noch nicht ganz exakt zusammen, mal sehen, vielleicht kommt da noch eine Rosette drauf.
Am Ende wird es (hoffentlich) ein großer Quilt für unser Bett werden.
Donnerstag, 8. Januar 2015
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Fischgrat
Die Müllerin zeigt heute Fischgrätmuster. Mit und ohne Fische. Wunderschön. Und da fallen mir doch meine Aufnahmen von vergangener Woche ein (leider nur Handybilder), da sind Fischgrätmuster der etwas anderen Art zu sehen.
Es sind Kiefern, die zur Harzgewinnung präpariert worden sind. Da dies, zumindestens in unserer Gegend, nicht mehr gemacht wird, sieht man solche Bäume entsprechend selten. Dieser Link führt zu einem interessanten Artikel über die Harzgewinnung in Deutschland.
Es ist jedenfalls sehr überraschend, plötzlich auf einer Gruppe von "gemusterten" Bäumen zu treffen. Ich hoffe, sie dürfen noch recht lange stehen bleiben, auch wenn sie nicht mehr zur Harzgewinnung genutzt werden.
Es sind Kiefern, die zur Harzgewinnung präpariert worden sind. Da dies, zumindestens in unserer Gegend, nicht mehr gemacht wird, sieht man solche Bäume entsprechend selten. Dieser Link führt zu einem interessanten Artikel über die Harzgewinnung in Deutschland.
Es ist jedenfalls sehr überraschend, plötzlich auf einer Gruppe von "gemusterten" Bäumen zu treffen. Ich hoffe, sie dürfen noch recht lange stehen bleiben, auch wenn sie nicht mehr zur Harzgewinnung genutzt werden.
Freitag, 10. Oktober 2014
Freitag
Freitag ist (Lebensmittel)-Einkaufstag. Und allgemeines Räumen und Ordnen. Hundegang natürlich auch, aber der ist ja nun jeden Tag auf dem Programm.
Heute vormittag dann die Nachricht der Freundin auf dem AB: Sperrmüllhaufen bei den Nachbarn (sind umgezogen und da trennt man sich ja gerne mal von Dingen). Also Hundegang mit Umweg zur Freundin, Sperrmüllhaufen in Augenschein nehmen. Und da waren denn auch einige Schätze dabei. Also den Hund nach Hause gebracht, das Auto geholt und eingeladen.
Und das ist die Ausbeute.
Alles abgewischt und entstaubt, das grüne Höckerchen wird noch angeschliffen, alle anderen Dinge tun bereits im Hause gute Dienste.
Und die Supermarkt-, Fleischer-, Bäcker-, Konsumrunde fand dann auch noch statt.
Ich freue mich sehr über meine Fundstücke. Alles hat zwar Gebrauchsspuren, aber zum Einen mag ich es, wenn Dinge "gelebt" aussehen, zum Anderen bin ich eine große Anhängerin des Recycelns, des Umarbeitens, des Wieder- und Weiterverwendens. Nicht nur, weil es natürlich auch Ressourcen spart. Es ist auch meine Art, gegen das Ex-und-hopp-Prinzip einer Wegwerf-Gesellschaft anzugehen. Dabei fülle ich unser Haus nicht wahllos mit Sperrmüll, es muß schon passen. Auch für Gegenstände, die bei uns überflüssig geworden aber noch in gutem Zustand sind, versuche ich, neue Besitzer zu finden. Sei es im Freundes- und Bekanntenkreis, oder indem ich sie Wohltätigkeits-organisationen spende.
Heute vormittag dann die Nachricht der Freundin auf dem AB: Sperrmüllhaufen bei den Nachbarn (sind umgezogen und da trennt man sich ja gerne mal von Dingen). Also Hundegang mit Umweg zur Freundin, Sperrmüllhaufen in Augenschein nehmen. Und da waren denn auch einige Schätze dabei. Also den Hund nach Hause gebracht, das Auto geholt und eingeladen.
Und das ist die Ausbeute.
Alles abgewischt und entstaubt, das grüne Höckerchen wird noch angeschliffen, alle anderen Dinge tun bereits im Hause gute Dienste.
Und die Supermarkt-, Fleischer-, Bäcker-, Konsumrunde fand dann auch noch statt.
Ich freue mich sehr über meine Fundstücke. Alles hat zwar Gebrauchsspuren, aber zum Einen mag ich es, wenn Dinge "gelebt" aussehen, zum Anderen bin ich eine große Anhängerin des Recycelns, des Umarbeitens, des Wieder- und Weiterverwendens. Nicht nur, weil es natürlich auch Ressourcen spart. Es ist auch meine Art, gegen das Ex-und-hopp-Prinzip einer Wegwerf-Gesellschaft anzugehen. Dabei fülle ich unser Haus nicht wahllos mit Sperrmüll, es muß schon passen. Auch für Gegenstände, die bei uns überflüssig geworden aber noch in gutem Zustand sind, versuche ich, neue Besitzer zu finden. Sei es im Freundes- und Bekanntenkreis, oder indem ich sie Wohltätigkeits-organisationen spende.
Samstag, 27. September 2014
Neuanfang
Heute fängt ein neues Leben an. Für die Tochter und für uns, die Eltern. Nachdem sie bereits seit zwei Wochen geräumt und gepackt hat, ist sie heute ausgezogen. Der Gute hat gestern einen Sprinter geliehen und dann haben wir geladen. Es gab einige kritische Augenblicke, als es schien dass der Laderaum doch etwas zu knapp sein könnte. Aber der Gute ist ein Meister im Stauen, sozusagen Tetris in Echt, und dann ging doch (fast) alles rein. Nur der Fahrrad-Anhänger mußte noch hier bleiben. Heute früh um acht dann der Aufbruch in ein Neues Leben. Und ich freue mich unglaublich für die Tochter. Sie ist so voller Vorfreude auf die Uni, das Studium, die neuen Leute, darauf endlich ganz allein wirtschaften zu können und zu müssen. Es ist schön zu sehen, mit wieviel Optimismus und Energie sie losrennt und die Welt umarmen möchte. Sie zieht in eine zweier WG, wird also nicht ganz allein sein, und Greifswald kennt sie bereits von ihren diversen Freizeitaktivitäten.
Rückschläge werden kommen, aber sie ein starkes und selbstständiges Kind, ich denke, sie wird es gut meistern.
Was ich nicht erwarte, ist, das ihr jetziger Studienwunsch, Biologie, der endgültige sein wird. Gerade in diesem Alter passiert doch noch so viel an Neuorientierung, da wird noch so viel ausprobiert, ich bin gespannte, wo die Reise sie hinführen wird. Und natürlich sehe ich ihre Stärke zwar auch in der Naturwissenschaft aber noch mehr in den Geisteswissenschaften. Aber was Mütter dann halt so reden.
Heute habe ich dann erst einmal das leere ehemalige Kinderzimmer geputzt und aufgeräumt und die verbliebenen Dinge sortiert. Und dabei auch einige lang vermisste Dinge sehr erfreut begrüßt. So zum Beispiel einzelne Socken, deren Gegenstücke seit Monaten in meinem Restekorb auf ihre Partner gewartet haben. Da wird der Gute sich freuen, seinen Sockenbestand so einfach wieder aufstocken zu können.
Und da in ihrem Zimmer nach unserem Umzug vor drei Jahren auch etliche Bücher und diverses abgestellt worden sind, natürlich mit dem festen Vorsatz, alles zu sortieren und an seine endgültigen Pläzue zu verräumen, habe ich auch einige Relikte aus meinen grauen Vorzeiten gefunden. Unter anderem ein Adressbuch mit Telefonnummern so unterschiedlicher Menschen wie z.B. Vico Torriani, Peter Maffay und anderen. Überbleibsel aus meinen alten Berufsleben.
Morgen werde ich dann noch zwei andere Zimmer tauschen und dann endlich auch ein Nähzimmer mit (kleinem) Zuschneidetisch haben. Bisher war es nämlich so, dass ich entweder auf dem Bügelbrett zugeschnitten haben (kleine Teile) oder einStockwerk tiefer im Eßzimmer. Und diese Lauferei ist mir ziemlich auf die Nerven gegangen. Nun bekomme ich das Arbeitszimmer des Guten welches recht groß ist und er zieht mit seinem Schreibtisch in das kleine Gästezimmer, in dem bisher die Nähmaschine stand. Das Gästebett nehme ich aber mit in das neue Nähzimmer. Den dadurch freiwerdenden Platz wird er dafür nutzen, wenigstens eine kleine Strecke für seine geliebte Modelleisenbahn aufzubauen.
Das nenne ich meisterhaft gestaut!
Rückschläge werden kommen, aber sie ein starkes und selbstständiges Kind, ich denke, sie wird es gut meistern.
Was ich nicht erwarte, ist, das ihr jetziger Studienwunsch, Biologie, der endgültige sein wird. Gerade in diesem Alter passiert doch noch so viel an Neuorientierung, da wird noch so viel ausprobiert, ich bin gespannte, wo die Reise sie hinführen wird. Und natürlich sehe ich ihre Stärke zwar auch in der Naturwissenschaft aber noch mehr in den Geisteswissenschaften. Aber was Mütter dann halt so reden.
Heute habe ich dann erst einmal das leere ehemalige Kinderzimmer geputzt und aufgeräumt und die verbliebenen Dinge sortiert. Und dabei auch einige lang vermisste Dinge sehr erfreut begrüßt. So zum Beispiel einzelne Socken, deren Gegenstücke seit Monaten in meinem Restekorb auf ihre Partner gewartet haben. Da wird der Gute sich freuen, seinen Sockenbestand so einfach wieder aufstocken zu können.
Und da in ihrem Zimmer nach unserem Umzug vor drei Jahren auch etliche Bücher und diverses abgestellt worden sind, natürlich mit dem festen Vorsatz, alles zu sortieren und an seine endgültigen Pläzue zu verräumen, habe ich auch einige Relikte aus meinen grauen Vorzeiten gefunden. Unter anderem ein Adressbuch mit Telefonnummern so unterschiedlicher Menschen wie z.B. Vico Torriani, Peter Maffay und anderen. Überbleibsel aus meinen alten Berufsleben.
Morgen werde ich dann noch zwei andere Zimmer tauschen und dann endlich auch ein Nähzimmer mit (kleinem) Zuschneidetisch haben. Bisher war es nämlich so, dass ich entweder auf dem Bügelbrett zugeschnitten haben (kleine Teile) oder einStockwerk tiefer im Eßzimmer. Und diese Lauferei ist mir ziemlich auf die Nerven gegangen. Nun bekomme ich das Arbeitszimmer des Guten welches recht groß ist und er zieht mit seinem Schreibtisch in das kleine Gästezimmer, in dem bisher die Nähmaschine stand. Das Gästebett nehme ich aber mit in das neue Nähzimmer. Den dadurch freiwerdenden Platz wird er dafür nutzen, wenigstens eine kleine Strecke für seine geliebte Modelleisenbahn aufzubauen.
Das nenne ich meisterhaft gestaut!
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